Felix Tinghaus steckt immer voller Tatendrang. Foto: KSB

Märkischer Kreis. Felix Tinghaus, 19 Jahre jung, ist seit dem 03. August 2020 Freiwilligendienstleistender im Sport (FDS) und hat sich als Einsatzstelle für den Kreissportbund Märkischer Kreis e.V. (KSB MK) und die Sportjugend im KSB MK entschieden. Er hat sich am 10. März 2020 bei Günther Nülle (1. Vorsitzender), Sebastian Pahlke (Geschäftsführer) und Patrick Krone (Einsatzstellenleiter) vorgestellt und nachdem die Entscheidung für ihn gefallen ist, hat er das restliche ehren- und hauptamtliche Team schnell von seiner Eignung überzeugen können.

Kurze Zeit nach dem Bewerbungsgespräch ist das öffentliche Leben in Deutschland im Rahmen des ersten Lockdowns größtenteils heruntergefahren worden. Bis zum ersten offiziellen Arbeitstag jedoch hatte sich die Lage glücklicherweise wieder insofern entspannt, als dass Felix voller Tatendrang in seine erste und die gleichzeitig letzte Woche von Sport im Park 2020 starten konnte. Er übernahm umgehend Verantwortung beim Einlass und war als Torjäger bei den SF Sümmern gut im Saft, um auch beim Schleppen der Banner und Tische zu helfen.

Tatkräftig ist ein gutes Stichwort: In die Sportjugend hat er sich aufgrund seiner kreativen Art ebenfalls schnell eingefunden. Zahlreiche Projekte, unter anderem digitale Alternativen wie #bewegemehr @home und Jolinchen daheim, aber auch Vernetzungstreffen wie digitale Zusammenkünfte mit den MK-Jugendteams und ein Kennenlern-Angebot Meet the team konnten durch seine Unterstützung stattfinden.

Sein Sportgeist hat sich darüber hinaus auch in der Etablierung eines OGS-Angebotes an der Grundschule auf der Emst gezeigt. Er hat den Vorbehalten getrotzt, um den Kindern nach der Schule einen fußballerischen Ausgleich zu schaffen. Auch wenn der Vereinssport teilweise schon wieder zur Pause gezwungen war, konnte Felix zwischen dem 3. November und dem 15. Dezember im Schulkontext insgesamt sieben Einheiten vorbereiten und anleiten. Auch wenn das seine bis dato erste und womöglich auch letzte sportpraktische Ausübung seines Dienstes gewesen sein könnte, zieht der begeisterte Bayern-Fan sein Ding eigenständig durch. Aktuell führt er digitale Sportangebote für das Iserlohner Kinder- und Jugendbüro durch.

Nach nicht mal zwei Wochen hat Felix die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu einer Instagram-Schulung eingeladen und während seiner Zeit die Präsenz des KSB MK und seiner Sportjugend in den sozialen Netzwerken insgesamt stark vorangetrieben. Die Zahl der Abonnenten bei Instagram hat sich verdoppelt und seit Neustem ist der KSB MK auch auf YouTube vertreten. Und auch das hat seinen Grund: Ein Bestandteil des Freiwilligendienstes im Sport ist es, dass ein eigenverantwortliches Projekt durchzuführen ist, das sich vom „normalen“ Arbeitsalltag des Freiwilligen abheben soll. Hinter dieser Durchführung stecken viele Prozessschritte, angefangen von der grundsätzlichen Idee und ihrer Präzisierung über die Organisation bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation.

Felix hat im Rahmen seines Projektes ein Podcast ins Leben gerufen, in dem er verschiedene Persönlichkeiten interviewt. Bei „Felix fragt…“ stellt er jede Woche einem neuen Gast aus dem organisierten Sport haufenweise Fragen. Bisher durften beispielsweise Günther Nülle und Sebastian Pahlke, junge Engagierte wie Ex-FSJler Lukas Glingener und Sportjugendvorsitzende Alexandra Esser, aber auch Roosters-Goalie Andreas Jenike Rede und Antwort stehen. Über die Homepage des KSB (www.ksb-mk.de) gelangt man ganz leicht zu den Audiodateien und auch auf den YouTube-Channel. Also wer was auf die Ohren haben will, der sollte unbedingt reinschalten.

 

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