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Am Donnerstag musste am Kohlberg ein Kradfahrer seinen nachgerüsteten Sportauspuff abbauen. Die Polizei stellte die Abgasanlage sicher. Foto: Polizei MK


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Altena/Neuenrade. (ots) Am Donnerstagnachmittag (28. Mai) hat die Polizei am Kohlberg zwischen Altena-Dahle und Neuenrade erneut ein Motorrad aus dem Verkehr gezogen.

Den Beamten fiel eine “125er” mit Soester Kennzeichen auf, die mehrfach die Landstraße rauf und runter fuhr – mit der entsprechenden Lautstärke. Sie stellten fest, dass der nachträglich angebaute Sportauspuff keine Zulassung für den Straßenverkehr besitzt und stellten ihn sicher. Die Maschine des 17-Jährigen blieb vor Ort stehen. Ihn erwartet nun eine hohe Geldstrafe.

Die Polizei geht den Hinweisen aus Dahle konsequent nach. Wer mit illegalen Auspuff-Anlagen erwischt wird, der muss sie vor den Augen der Beamten an der Kontrollstelle abschrauben. Alternativ bestellt die Polizei auf Kosten des Kradfahrers einen Monteur. Weil die wenigsten Kradfahrer einen Ersatz-Auspuff dabei haben, müssen sie ihre Maschine auf einem Hänger abtransportieren oder mit einer ordnungsgemäßen Anlage später wiederkommen.



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Abgesehen vom unnötigen Lärm, der durch das Tuning entsteht und unter dem die Anwohner der Motorradstrecken leiden: Verbotene Umbauten können auch für den Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer gefährlich sein. Je nach Art der Umbauten erlischt die Betriebserlaubnis eines Krades. Eine Reparatur allein reicht nicht mehr aus. Dieses Motorrad darf nicht mehr ohne Weiteres im öffentlichen Verkehrsraum bewegt werden.

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