Mit Hilfe der Spende über 10.000 Euro wurden drei wichtige Hilfsmittel angeschafft. Foto: Corinna Schleifenbaum

Werdohl. Die Früchte ihrer guten Taten begutachteten Karl-Mertens, Vorsitzender des gemeinnützigen Fördervereins für die Stadtklinik und das Seniorenzentrum, und sein Stellvertreter Dieter Gierse dieser Tage in der Stadtklinik und zeigten sich dabei rundheraus zufrieden. Mit den bereitgestellten rund 10.000 Euro Spendengeldern konnten gleich drei dringend benötigte Hilfsmittel für die Patienten angeschafft werden.

Das Trainingsgerät namens „Motomed“, der Spezialstuhl und eine höhenverstellbare Liege tragen nun dazu bei, gerade die ältere Generation so schnell wie möglich wieder aus dem Krankenbett und in Bewegung zu bringen Ein Anliegen, das Verwaltungs- und Pflegedienstleiterin, Christine Lehnert, ins besondere mit Blick auf die immer älter werdenden Patienten in allen Abteilungen der Klinik sehr am Herzen liegt.

Positive Erfahrungen gesammelt

Mit dem Spezialstuhl konnte die Stadtklinik bereits sehr positive Erfahrungen sammeln. „Er ermöglicht selbst sehr bewegungseingeschränkten Patienten, länger zu sitzen“, berichtete Christine Lehnert ihren beiden Gästen. „Und das ist für die Genesung sehr wichtig.” Daher zögerte der Förderverein auch nicht lange und spendete im vergangenen Jahr bereits zwei der begehrten Exemplare, die sich nicht nur dank der besonders weichen Polster großer Beliebtheit bei den pflegebedürftigen Patienten erfreuen. „Die Armlehnen lassen sich einzeln einstellen, die Sitzhöhe individuell auf jeden Menschen anpassen. Dies ermöglicht eine gesunde Sitzhaltung“, so Lehnert weiter.

Therapien unterstützen

Leicht fiel dem Vorstand des Fördervereins auch die Entscheidung zum Trainingsgerät „Motomed“, mit dem sich die Muskulatur von Armen und Beinen sowohl getrennt als auch gemeinsam mit gezielten Übungen aufbauen lässt. Gleichzeitig ist das Gerät vergleichsweise klein und daher flexibel an verschiedenen Stellen in der Stadtklinik einsetzbar. Ebenso begeistert zeigten sich die Ehrenamtlichen vom Anblick der höhenverstellbaren Liege, die sich per Fußtaster während Untersuchungen auf die richtige Höhe anpassen lässt. „Wir möchten mit unseren Spenden die Therapien unterstützen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gleichzeitig die Arbeit erleichtern“, erläuterte Gierse im Namen des Vorstandsteams.

“Mission erfüllt“, können die beiden Glücksboten wieder einmal erfreut vermelden. Und dies ist wohl ganz im Sinne der 170 Fördermitglieder und treuen Spender aus Werdohl und Neuenrade „Es ist ja schließlich unser Krankenhaus“, betonte Karl Mertens, der sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt hat: „In diesem Jahr wollen wir 200 Mitglieder erreichen und so die Arbeit unseres Fördervereins nach fast 35 Jahren Bestehen auf ein noch solideres Fundament stellen“.

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