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So sauber und aufgeräumt soll es an den modernisierten Container-Standorten immer aussehen. Foto: Stadt Lüdenscheid/Sven Prillwitz

Lüdenscheid. (PSL) In den Stadtteilen Bierbaum und Piepersloh wird Altglas seit einigen Tagen in unterirdischen Containern entsorgt. Drei komplett neu gestaltete Standorte gibt es dafür. Die sehen minimalistisch und modern aus – und vor allem: aufgeräumt. Der Plan des Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetriebs Lüdenscheid (STL) scheint aufzugehen.

„Die Wertstoffsammelstellen waren hier zu richtigen Schmuddelecken verkommen. Die wollten wir loswerden und damit die Stadtteile optisch aufwerten. Das ist uns gelungen“, sagt STL-Werkleiter Heino Lange. Statt der verbeulten, zerschrammten und beschmierten Behälter für Papier, Altglas und gebrauchte Kleidung sind an jedem Standort nur noch zwei Einwurfsäulen und Bodenplatten aus Edelstahl zu sehen.  Jede Sammelstelle befindet sich auf einer kleinen, neu gepflasterten und eingezäunten Fläche.

Der Minimalismus dient laut Heino Lange vor allem der Optik, aber auch der Abschreckung. Um zu verhindern, dass hier – wie so oft an Wertstoffsammelstellen – Müll illegal abgeladen wird. Darüber hinaus bringen die unterirdischen Container aber auch weitere Vorteile mit sich: Die Entsorgung von Altglas erzeugt weniger Lärm, es entsteht weniger Geruchsbildung, und der Befall durch Schädlinge lässt sich ebenfalls besser vermeiden.

„Wir werden jetzt in den kommenden Wochen Erfahrungen mit den neuen Containern und der Entsorgung sammeln. Läuft das gut, können wir uns gut vorstellen, dieses Konzept auch auf andere Stadtteile auszuweiten“, so Lange.

Ein weiterer Bestandteil dieses Konzepts: Jeder Haushalt am Bierbaum und am Piepersloh wurde kostenlos mit einer 240-Liter-Altpapiertonne ausgestattet. „Sollten die Tonnen nicht ausreichen, können sich die Bürgerinnen und Bürger bei uns melden. Wir finden dann eine Lösung“, verspricht der STL-Chef. Bislang seien aber nur wenige Rückmeldungen eingegangen.

Die neuen Sammelstellen für Altglas befinden sich am Bierbaum an der Kösliner Straße und vor dem Bolzplatz an der Kirchstraße. Letztere wurde verschoben – weg von dem kleinen Waldstück und direkt an die Straße. Neben der neuen Sammelstelle sind zudem zwei Parkplätze geschaffen worden. Die ehemalige Wertstoffsammelstelle an der Kirchstraße, in Höhe der Kirche, hingegen ist weggefallen. Im Stadtteil Piepersloh kann Altglas wie gewohnt an der Straße „In den Buchen“ entsorgt werden.

 

Die Sammelbehälter für gebrauchte Kleidung und Schuhe sind ebenfalls aus beiden Stadtteilen verschwunden. Der Bedarf an Containern ist laut Lange im Stadtgebiet gedeckt. Höchstens am Piepersloh könnte ein weiterer Behälter aufgestellt werden. Der STL stehe diesbezüglich mit dem Deutschen Roten Kreuz in Kontakt.

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