Endlich wieder auftreten: Das Märkische Jugendsinfonieorchester und die Philharmonie Südwestfalen spielen in ihrem Konzert "Maske in Blau" bekannte Melodien. Foto: Christoph Haupt/ Philharmonie Südwestfalen

Märkischer Kreis. (pmk) Für die gemeinsamen Auftritte des Märkischen Jugendsinfonieorchesters (MJO) und der Philharmonie Südwestfalen im Oktober hat der Vorverkauf begonnen. Das Programm „Maske in Blau“ verspricht ein unterhaltsames Potpourri bekannter Melodien.

Die von dem Wiener Komponisten Fred Raymond 1937 in Berlin uraufgeführte Operette “Maske in Blau” lässt vor allem eine Deutung zu: Bei allem was das Schicksal so vorhat und wer auch alles versucht dieses zu beeinflussen, man sollte immer an ein gutes Ende glauben. In diesem Sinne hofft Dirigent Thomas Grote, das Publikum zwar vielleicht mit Maske (muss nicht in Blau sein) aber positiv gestimmt zum Kooperationskonzert mit der Philharmonie Südwestfalen und dem Märkischen Jugendsinfonieorchester begrüßen zu dürfen. Auf dem Programm stehen unter anderem Leonard Bernsteins Ouvertüre aus Westside Story mit spätromantisch jazzigen Klängen, Frederick Loewes “My Fair Lady” und Cole Porters “Kiss Me Kate”. Als MKK-Stipendiat 2018 wird Tolga Akman den Solopart beim Konzert für Posaune und Orchester von Henri Tomasi übernehmen.



“Wir sind froh, endlich wieder eine Arbeitsphase mit dem MJO durchführen zu können. Dabei kommt uns die Unterstützung durch unser Patenorchester, die Philharmonie Südwestfalen, sehr gelegen”, berichtet Michelle Wolzenburg, verantwortlich für die Organisation beim Märkischen Jugendsinfonieorchester. Sie weiß, dass die 1,5 Jahre Pandemie eine große Kerbe in die Reihen des MJOs geschlagen hat und viel Aufbauarbeit auf alle zukommt. Dazu kommt noch eine begrenzte Anzahl an Musikern, die bei den Konzerten auf der Bühne Platz nehmen dürfen. Diese beiden Faktoren haben auch Auswirkungen auf die Auswahl der Stücke gehabt: “Die Stücke müssen eine gewisse Flexibilität in der Besetzung aufweisen. Als wir das Programm vor einigen Wochen festgelegt haben, wusste keiner, wie viele Musiker am Ende nun spielen dürfen”, erklärt Dirigent Thomas Grote.

Das MJO wird in den Herbstferien in Hilchenbach seine Probenphase durchführen; dort ist die Nähe zu den Probenräumlichkeiten des Profiorchesters gegeben. Alle Musiker werden vor Ort regelmäßig auf das Coronavirus getestet.

Anschließend werden MJO und Philharmonie Südwestfalen gemeinsame Konzerte am 22. Oktober um 20 Uhr in Siegen in der Siegerlandhalle und am 23. Oktober um 18 Uhr im Kulturhaus Lüdenscheid geben. Es gelten die Corona-Regeln des Landes NRW. Die Karten kosten 25 Euro bzw. 12 Euro ermäßigt und können für das Konzert in der Siegerlandhalle unter www.proticket.de und für das Kulturhaus Lüdenscheid unter der Telefonnummer 02351-171299 oder theaterkasse@luedenscheid.de bestellt werden.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here