Bei der Online-Pressekonferenz: Susanne Neumann, Bernhard Schlütter, Jörg Schönenberg, Friederike Bönnen, Olaf Stelse, Michael Brosch, Wolfgang Teipel, Jan Nesselrath und Det Ruthmann.

Volmetal. Die LEADER-Region „Oben an der Volme“ (OadV) schreibt weiter an ihrer Erfolgsgeschichte. Für die Kleinprojekte, die die lokale Aktionsgruppe als förderwürdig eingestuft hat, stellt das Land NRW die volle Fördersumme von 180.000 Euro zur Verfügung. Zu diesem Betrag steuern die Volmekommunen 20.000 Euro bei, so dass insgesamt 200.000 Euro zur Verfügung stehen.

Durch diese Mittel wird die 80-prozentige Förderung von mindestens 25 der 26 Kleinprojekte ermöglicht. Nachdem am 12. April der formale Bewilligungsbescheid seitens der Bezirksregierung eingetroffen ist, können nun zwischen dem Verein Regionalentwicklung Oben an der Volme und den Kleinprojektträgern Verträge geschlossen werden, sodass diese mit der Umsetzung ihrer Projekte starten können. Denn die Mittel werden bei der Kleinprojektförderung zentral vom Verein als Erstempfänger verwaltet. „Wenn alle Verträge geschlossen sind, liegen uns die exakten Zahlen vor. Dann ist es durchaus möglich, dass auch noch Mittel für das 26. Projekt zur Verfügung stehen“, erläuterte Regionalmanagerin Friederike Bönnen kürzlich in einer Online-Gesprächsrunde mit den Bürgermeistern Jan Nesselrath, Olaf Stelse, Michael Brosch und Jörg Schönenberg.



Das Projekt-Spektrum reicht von der Aufwertung von Freizeit- und Vereinsinfrastruktur über Maßnahmen zur Förderung von Gemeinschaft und Integration, zur Bewahrung von historischem Wissensgut bis hin zur Sensibilisierung für die Belange der Natur.

Die nächste gute Nachricht: Allen LEADER-Regionen, die bis zum 31. Dezember 2020 mehr als 60 Prozent ihres Budgets durch Bewilligungen gebunden hatten, wurde eine Aufstockung ihres Budgets zugesprochen. Für Oben an der Volme besonders gut: Die Aufstockungen erfolgten nach einem gestaffelten Prinzip: Je mehr Mittel eine Region gebunden hatte, desto höher ist der Zuschlag ausgefallen. Da in der Region Oben an der Volme bis zu dem Stichtag rund 90 Prozent der Mittel in Projektbewilligungen geflossen waren, erhält sie zusätzliche 525.300 Euro.

Nachdem die Region im vergangenen bereits einen fünfprozentige Aufstockung erhalten hatte, kommen nun also noch weitere 22 Prozent dazu. Damit erhöht sich das ursprüngliche Förderbudget in Höhe von 2,3 Millionen Euro auf rund drei Millionen Euro .Die Region „Oben an der Volme“ verfügt damit über die höchste prozentuale Budgeterhöhung in ganz Südwestfalen.

Damit diese zusätzlichen Gelder noch rechtzeitig in dieser Förderphase in neue, sinnvolle Projekte zugunsten der Region investiert werden können (schließlich müssen alle Projekte bis Ende 2022 bewilligt und bis Mitte 2023 umgesetzt sein), startet entsprechend im Sommer der neue Projektaufruf.

Vom 01.07. bis zum 12.09.2021 können Vereine, Institutionen, Kommunen wie auch Privatpersonen aus den vier Volme-Kommunen neue Projekte einreichen. Die Projekte sollten mindestens einem der Handlungsfelder

  • Lebenswerte Städte und Dörfer Oben an der Volme
  • Neue Wertschöpfung durch Naherholung und Tourismus
  • Innovativer, nachhaltiger Wirtschaftsstandort Oben an der Volme
  • Starke Kinder – starke Region!

zuzuordnen sein und einer Entwicklung der Region im Sinne der Regionalen Entwicklungsstrategie Oben an der Volme dienen (weitere Infos unter: https://www.leader-obenandervolme.de).

„Das ist eine tolle Erfolgsgeschichte“, kommentierte Schalksmühles Bürgermeister Jörg Schönenberg die aktuelle Entwicklung. „Man sieht: Zusammenarbeit lohnt sich.“ Sein Halveraner Amtskollege Michael Brosch ist froh, dass es gelungen ist, die Mittel gleichmäßig über die vier Gemeinden verteilt werden. „Unter dem Strich fließen jetzt wieder rund eine Million Euro in Projekte unserer Region“, betonte Kierspes Bürgermeister Olaf Stelse.

Info: Ein „Kleinprojekt Oben an der Volme“ ist ein Projekt mit einem Gesamtvolumen von maximal 20.000 €, das der Umsetzung der Regionalen Entwicklungsstrategie der LEADER-Region dient, investiv oder digital ist, im Rahmen der „Gemeinschaftsaufgabe der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK)“ mit bis zu 80% gefördert und im Laufe des aktuellen Kalenderjahres umgesetzt wird.

Fragen rund um das Verfahren und auch speziell zu geplanten Projekten können mit dem Regionalmanagement besprochen werden. Hier die Kontaktdaten:

Regionalmanagement Oben an der Volme

Friederike Bönnen und Susanne Neumann

Telefon: 02359 – 661 444

E-Mail: leader@obenandervolme.de

 

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