Gute Nachricht: Der Kreis erhält mehr Geld für das Projekt „Meinerzhagen on demand“. Symbol-Foto: Hendrik Klein

Märkischer Kreis/Meinerzhagen. (pmk) Gute Nachricht: Der Kreis erhält mehr Geld für das Projekt „Meinerzhagen on demand“. Das Land NRW stockt die Fördersumme auf rund 1,3 Millionen Euro auf. Der Projektumsetzung im Herbst kommenden Jahr steht somit nichts mehr im Wege.

Der Märkische Kreis hat sich erfolgreich am Landeswettbewerb „Mobil.NRW – Modellvorhaben innovativer ÖPNV im ländlichen Raum“ beteiligt. Vom Land NRW gibt es insgesamt rund 1,3 Millionen Euro für die Erprobung eines On-Demand-Shuttlesystems in der Stadt Meinerzhagen. Mit dem Projekt „Meinerzhagen On Demand“ soll eine flächendeckende Anbindung auch kleinerer Orte ermöglicht werden. Zudem soll die Zubringerfunktion zum regionalen Bus- und Zugverkehr gestärkt werden.

Das Angebot richtet sich insbesondere an die Bewohnerinnen und Bewohner im Stadtteil Valbert und umliegende Ortschaften. Durch die Einführung eines bedarfsgesteuerten ÖPNV-Angebotes sollen die Dörfer besser an die Einkaufs- und Versorgungseinrichtungen im Stadtteil Valbert angebunden werden. Auch die Bahnhöfe in Meinerzhagen und Attendorn sollen durch die Verknüpfung des On-Demand-Dienstes an den Regionalbusverkehr besser erreicht werden können.

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Für das innovative Mobilitätskonzept in Meinerzhagen hat sich ein Anbieter beworben. Das Angebot beläuft sich auf mehr als 1,7 Millionen Euro. Obwohl es knapp 479.000 Euro über dem geplanten Projektvolumen liegt, kann es trotzdem 2023 umgesetzt werden. Denn die Kreisverwaltung hatte Gespräche mit dem Land geführt, um eine Erhöhung der Zuwendung zu prüfen. Das Land hat zugestimmt und wird die Mehrkosten übernehmen.