ENERVIE Vorstandssprecher Erik Höhne (links) und MdB Andreas Rimkus (rechts) nehmen den ersten V2G-Stromspeicher persönlich in Augenschein. Foto: ENERVIE

Hagen/Märkischer Kreis. Erstmalig in Deutschland wird in Hagen ein Elektroauto offiziell als mobiler Stromspeicher genutzt, um Strom nicht nur zu tanken, sondern auch zurück in das deutsche Stromnetz einzuspeisen („Vehicle-to-Grid“). Die „Vehicle-to-Grid“-Technologie könnte ein wesentlicher Baustein werden, um die Stabilität des Stromnetzes zu sichern.

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Diese ist insbesondere aufgrund der stetig steigenden Einspeisung erneuerbarer Energien immer schwieriger zu gewährleisten. Am Dienstag, 23. Oktober, stellten die beteiligten Unternehmen das Projekt an der ENERVIE Unternehmenszentrale in Hagen offiziell der Öffentlichkeit vor.

Eric Höhne: “Neues Kapitel”

„Als regionaler Dienstleister freuen wir uns, dass wir hier in Hagen gemeinsam ein neues Kapitel der Elektromobilität aufschlagen“, so ENERVIE Vorstandssprecher Erik Höhne.

Offizielle Inbetriebnahme des ersten Elektroauto-Stromspeichers per „rotem Knopf“ (v.r.n.l.): Thomas Raffeiner (The Mobility House), Guillaume Pelletreau (Nissan), Erik Höhne (ENERVIE), Andreas Rimkus (MdB) und Andreas Walczuch (Amprion). Foto: ENERVIE

Die ENERVIE Gruppe mit ihren Tochtergesellschaften Mark-E und ENERVIE Vernetzt engagiert sich weiterhin intensiv im Bereich der Elektromobilität und ist bei diesem Meilenstein in der Weiterentwicklung der Zukunftstechnologie „E-Mobilität“ beteiligt. ENERVIE stellt die Infrastruktur und Voraussetzungen zur Netzanbindung zur Verfügung, durchgeführt wird das Projekt vom Autokonzern Nissan und dem Technologieunternehmen „The Mobility House“ (TMH), mit dem die ENERVIE Gruppe bereits über mehrere Jahre in einer gemeinsamen Tochtergesellschaft zusammenarbeitet.

2011 erste Stromtankstelle

Die ENERVIE Gruppe engagiert sich seit 2010 intensiv im Bereich der Elektromobilität in der Region: Die erste E-Tankstelle errichtet Mark-E bereits im Frühjahr 2011 in Hagen. Das Unternehmen investiert stetig in den Ausbau der Ladeinfrastruktur und bietet vorzugsweise Kommunen und der lokalen Wirtschaft Partnermodelle zu deren Nutzung an. Die Unternehmen der ENERVIE Gruppe bieten dabei von der Planung über die Infrastruktur, Nutzung von Fördermöglichkeiten bis hin zu Bau und Betrieb der Anlagen das gesamte Spektrum an.

Inzwischen 42 Ladepunkte

Mittlerweile ist das regionale öffentliche Ladenetz im Versorgungsgebiet des Energiedienstleisters auf insgesamt 42 Ladepunkte angewachsen. Da Mark-E Mitglied des Partnernetzwerkes „Ladenetz.de“ ist, erhalten Kunden über ihre Ladekarten zusätzlich Zugang zu über 10.000 Ladepunkten in ganz Europa. Damit wird E-Mobilität deutlich komfortabler.

Beratung zu möglichen Standorten, Technik , Investitionsbedarf, Fördermöglichkeiten sowie den Nutzungskonditionen erhalten Interessierte bei den Fachleuten der Mark-E unter Telefon 02331 – 123-22456 oder per E-Mail unter emobility@enervie-gruppe.de.

 

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