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Bei der Übergabe des symbolischen Spendenschecks: Prof. Dr. Burkhard Bamberger (Medardus-Stiftung), Hans Bartholomay (Lionsclub), Ralf Lohscheller (Perthes-Altenhilfe Süd), Christine Schäper (Hospiz), Wolfgang Thalwitzer (Medardus-Stiftung) ,Sabine Große (Hospizleiterin) und Rüdiger Schuch (Vorsitzender Perthes-Stiftung). Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid/Märkischer Kreis. Das Hospiz der Evangelischen Perthes-Stiftung ist eine große Hoffnung für Schwerstkranke und sterbende Menschen sowie deren An- und Zugehörige. Es garantiert einen selbstbestimmte und würdevolle letzte Lebensphase bis zum Tod. Dieser Anspruch überzeugt die Lüdenscheider Medardus-Stiftung seit vielen Jahren. Mit einer Spende über 100.000 Euro für den Hospiz-Neubau an der Bonhoefferstraße setzte die Stiftung am Donnerstag, 16. Mai, ein deutliches Zeichen.

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Bisher größte Spende

„Wir haben noch nie eine so hohe Summe gespendet“, berichtet Prof. Dr. Burkhard Bamberger, Vorsitzender der Medardus-Stiftung. „Es ist uns ein Anliegen, Wartezeiten auf Hospizplätze zu vermeiden. Wir möchten mit dieser Förderung die Platzzahl von acht Zimmern nachhaltig absichern.“ Wolfgang Thalwitzer vom Stiftungsvorstand bekräftigt: „Es darf keine Wartelisten geben“. Die wären allerdings kaum zu vermeiden, wenn das Hospiz nur die fünf mit öffentlichen Mitteln geförderten Zimmer vorhalten könnte.

Zahlreiche Spendenanlässe

Seit sich die Perthes Stiftung mit den Umbauplänen an der Bonhoefferstraße befasst, hat die Medardus-Stiftung immer wieder Geld beiseitegelegt. Die Mittel stammen aus Aktionen der Lionsclubs Lüdenscheid-Lennetal, Lüdenscheid Minerva und Kierspe-Meinerzhagen sowie Spenden anlässlich von Jubiläen, Sterbefällen oder unterschiedlichen Benefizaktionen.



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Rüdiger Schuch, Vorsitzender der Perthes-Stiftung, bedankte sich für die großzügige Spende. Er sei froh, dass sich der Hospizgedanke in den vergangenen 20 Jahren so gut in der Gesellschaft etabliert habe. Auch in der Politik habe sich einiges bewegt. Die Förderung von Hospizprojekten sei vereinfacht worden.

2,75 Millionen Euro für Umbau und Ausstattung

Dennoch gehe es nicht ohne Spenden. Der Umbau des Gebäudes neben dem Bonhoeffer-Seniorenzentrum sowie die Ausstattung schlage mit etwa 2,75 Millionen Euro zu Buche. Die Perthes-Stiftung müsse dafür eine Million Euro Spenden einwerben.

Das Lüdenscheider Hospiz, das noch im Amalie-Sieveking-Haus an der Sedanstraße beheimatet ist, wird nach der Fertigstellung des Umbaus voraussichtlich im Herbst 2020 Jahres umziehen.

Zeit und Raum für den gemeinsamen Abschied

An der Bonhoefferstraße stehen den Hospizgästen dann im kernsanierten Gebäude auf zwei Ebenen acht modern ausgestattete Einzelzimmer mit Bad und Balkon, zwei An- und Zugehörigenzimmer, ein gemeinschaftliches Wohnzimmer mit angrenzender Küche, ein Wellnessbad sowie eine große Dachterrasse mit einem vorgelagerten Wintergarten zur Verfügung.

So soll ein Ort entstehen, an dem Zeit und Raum ist für gemeinsamen Abschied, für Nähe und letzte Gespräche.

Weitere Informationen auf www.hospiz-luedenscheid.de und www.medardus-stiftung.de

Spendenkonto Hospiz Lüdenscheid:

Sparkasse Lüdenscheid

IBAN: DE97 4585 0005 0000 1381 23

BIC: WELADED1LSD

 

 

 

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