"Me and the Devil": Rüdiger Imhoff spielt am 16. Mai im Halveraner Kulturbahnhof Country Blues. Foto: VHS Volmetal

Halver. Die VHS Volmetal lädt am Donnerstag, 15. Mai, zu einem Konzert in den Kulturbahnhof ein. Es beginnt um 19.15 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die Besucher werden um eine Spende für das Kinderheim „Nadeshda“ in Weißrussland gebeten.

„Me and the devil“, so nennt Rüdiger Imhoff sein Programm. Er hat sich dem „Country Blues“ verschrieben. Country Blues meint vor allem die Art Blues, wie er im US-amerikanischen Süden (Mississippi Delta) in den zwanziger und dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts praktiziert wurde: akustischer Blues. Man denke an einen einsamen Mann, der, auf der Kante eines Bettes in einem schäbigen Zimmer sitzend, von „my Baby has left me for another man“ singt.

Einer der namhaftesten Vertreter dieser Blues-Form war der legendäre Sänger und Gitarrist Robert Johnson (1911-1938). Johnson nahm in seinem Leben, das dadurch endete, dass ein eifersüchtiger Ehemann ihm seinen Whiskey mit Strychnin versetzte, neunundzwanzig Songs auf.

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Rüdiger Imhof hat sich intensiv mit Johnsons Musik auseinandergesetzt, und er spielt sie sowie andere Blues-Stücke mit Bravour. Unter Bluesmen herrschte der Glaube, man müsse an einer Wegekreuzung (crossroads) um Mitternacht den Teufel oder einen seiner Abgesandten treffen und ihm seine Seele verschreiben, um dafür Perfektion auf seinem Instrument zu erlangen. Davon erzählen Johnsons Songs „Me and the devil“ und „Hellhound on my Trail“.

Rüdiger Imhof ist ein Spezialist für englischsprachige Folksongs. Er nimmt das Publikum mit auf eine Reise durch die Folksong-Tradition Schottlands, Englands, Irlands und den USA. Dabei erläutert er die einzelnen Stücke und erklärt und demonstriert unterschiedliche Gitarrenstile wie Fingerstyle (oder Fingerpicking) und Slide- oder Bottleneck Guitar.

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