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Dirk Maximowitz kommt immer besser über die Hürden. Foto: lghs/TACH!-Archiv

Halver. (lghs) Mit einem Doppelstart in Niedersachsen hat Dirk Maximowitz von der LG Halver-Schalksmühle am Wochenende die beiden letzten Testwettkämpfe vor den Senioren-Europameisterschaften Anfang September in Caorle (Italien) absolviert.

Zunächst ging es am Samstag nach Edemissen. Im Rahmen der dortigen Bezirksmeisterschaften steigerte der LG-Sportwart seine Jahresbestzeit über die 100-Meter-Hürden von 17,94 auf 17,76 Sekunden – und das bei gefühltem und realistischem Gegenwind von 1,0 bis 1,5 Metern/Sekunden, obwohl die Windmessung einen Rückenwind von 0,2 Metern auswies. Im folgenden Lauf waren es z.B. 1,7 Meter/Sekunde Gegenwind.

In einem relativ chaotischen Hochsprung-Wettkampf – zweimal mussten die Sanitäter an der Anlage verletzte Sportler behandeln, wodurch immer wieder Pausen entstanden – übersprang der Halveraner 1,40 Meter, 1,43 Meter und 1,46 Meter jeweils im zweiten Versuch. Seine aktuelle Saisonbestleistung von 1,49 Meter riss er anschließend dreimal, davon zweimal knapp.



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Nach dem Wettkampf ging es weiter ins rund 50 km entfernte Sarbeck. Dort stand am Sonntagvormittag ein Läufertag mit Weitsprung auf dem Programm. Über 100-Meter-Hürden war Maximowitz leider der einzige Teilnehmer, so dass er bei leichtem Regen allein gegen die Uhr starten musste. Diesmal blieb die Uhr schon nach 17,41 Sekunden stehen – erneute Jahresbestzeit. Und wieder hatte der Halveraner Glück mit dem Wind. Der Windmesser stellte 0,3 Meter/Sekunde Rückenwind fest, im folgenden Lauf waren es wieder 2,1 Meter Gegenwind. Auch der anschließende Weitsprung-Wettbewerb fand mit Gegenwind statt. Dabei musste sich Maximowitz im besten Versuch mit 4,68 Meter begnügen; neben dem Gegenwind beim Anlauf war auch der Absprungbalken aus weichem Kunststoff nicht gerade leistungsfördernd.

Insgesamt zeigte sich der LG-Mehrkämpfer mit Blick auf den EM-Zehnkampf durchaus zufrieden mit dem Wochenende. Nun stehen noch einmal zwei Wochen Schnelligkeits-, Schnellkraft- und Reaktiv-Training an, ehe es nach ein paar Tagen Regeneration am 3. September Richtung Italien geht.

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