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Der Lüdenscheider CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Matthias Heider wird nicht erneut für den Bundestag kandidieren. Foto: matthias.heider.de

Lüdenscheid/Märkischer Kreis. Der Lüdenscheider CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Matthias Heider wird nicht erneut für einen Sitz im Deutschen Bundestags kandidieren. Diese Entscheidung hat er am Freitag, 9. Oktober, den CDU-Kreisvorsitzenden im Märkischen Kreis und im Kreis Olpe mitgeteilt. Matthias Heider will in seinen Beruf als Rechtsanwalt zurückkehren. Vor seinem Einzug in den Bundestag 2009 war er zuletzt als Rechtsanwalt und Prokurist bei der BDO Deutsche Warentreuhand AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft tätig.

Zu seiner Entscheidung teilt Matthias Heider mit: „Ich habe in dieser Woche die beiden Vorstände der CDU-Kreisverbände in Olpe und im Märkischen Kreis darüber informiert, dass ich mich nicht erneut um die Kandidatur für den Deutschen Bundestag bewerben werde. 2021 geht für mich die dritte Wahlperiode im
Parlament zu Ende.

Ich habe dann zwölf Jahre lang mit großem Engagement die Anliegen unseres Wahlkreises (Olpe-Märkischer Kreis I) in Berlin vertreten und werde das ohne Abstriche auch bis zum letzten
Tag meines Mandates tun. Für unser Land und die CDU habe ich meine Abgeordnetentätigkeit gerne und mit voller Überzeugung ausgeübt. Wir haben in dieser Zeit viel für unsere Region – das Sauerland und Südwestfalen – bewirken können. Ich erinnere etwa an die finanzielle Unterstützung der Kommunen, die Investitionen in die regionale Infrastruktur, das Wirtschaftswachstum der letzten zehn Jahre, die hohe Beschäftigung und unsere Fähigkeit, Krisen erfolgreich zu
bekämpfen. Wir werden auch die Corona-Pandemie überwinden und die wirtschaftlichen Perspektiven werden sich wieder verbessern.”

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Als Stellvertretender Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses und Vorsitzender der Parlamentariergruppe USA im Deutschen
Bundestag wisse er, dass in diesen Herausforderungen auch Chancen lägen.

Nach dem Ausscheiden aus dem Deutschen Bundestag im nächsten Jahr wolle er sich wieder in vollem Umfang seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt widmen.

Bei der Bundestagswahl 2009 hatte Matthias Heider als Nachfolger von Hartmut Schauerte das Direktmandat im Bundestagswahlkreis Olpe-Märkischer Kreis I gewinnen. Damals hatte er sich mit 47,4 Prozent der Stimmen gegen die SPD-Kandidatin Petra Crone durchgesetzt. Auch bei der Bundestagswahl 2013 zog er mit 51,7 Prozent der Erststimmen direkt ins Parlament ein. 2017 erreichte err 47,9 Prozent der Erststimmen und zog somit erneut als direkt gewählter Abgeordneter in den Bundestag ein.

Der 54-jährige Jurist ist seit 1983 Mitglied der CDU. Neben zahlreichen weiteren Mitgliedschaftenb ist er seit 2014 auch Mitglied im Vorstand der CDU/CSU-Buhndestagsfraktion.

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