An ihren Sitzplätzen dürfen Schülerinnen und Schüler in NRW ab dem 2. November darauf verzichten, eine Maske zu tragen. Symbolfoto: Sven Prillwitz
Lüdenscheid. (PSL) In den Schulen entfällt ab Dienstag, 2. November, die Maskenpflicht am Sitzplatz. Das hat das nordrhein-westfälische Schulministerium am Donnerstag, 28. Oktober, bekanntgegeben. Damit gibt es auch eine Neuregelung für die Quarantäne-Regelung bei nachgewiesenen Infektionen.

Sitzen Schülerinnen und Schüler in Klassen- oder Kursräumen auf festen Sitzplätzen, müssen sie Mund und Nase nicht länger bedecken. Die Neuregelung gilt für sämtliche Schulformen – und darüber hinaus auch für Angebote im Offenen Ganztag und für die Betreuung von Kindern und Jugendlichen. Für Lehrer, Betreuer und sonstiges schulisches Personal entfällt die Maskenpflicht im Unterrichtsraum ebenfalls, sofern sie einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen einhalten. Auch bei Konferenzen und Besprechungen im Lehrerzimmer dürfen Teilnehmende auf das Tragen von Masken verzichten, wenn sie ihren Sitzplatz eingenommen haben.

Die Lockerung der Maskenpflicht in den Klassenräumen sei „unter Würdigung aller Umstände“ aktuell möglich, teilte das NRW-Schulministerium mit. Vor allem mit Blick auf die „entwicklungspsychologische und pädagogische Bedeutung eines ,normalisierten‘ Schulbetriebs“ sei die Neuregelung wichtig, die in die aktualisierte Fassung der Corona-Betreuungsverordnung aufgenommen wird.

Abseits des Sitzplatzes bleibt Maskenpflicht bestehen

Gleichzeitig wies das Schulministerium aber ausdrücklich darauf hin, dass „das Tragen von Masken auf freiwilliger Basis“ im Unterricht erlaubt bleibe. Und: Fernab des Sitzplatzes bleibt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in sämtlichen schulischen Gebäuden bestehen.

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Mit der Lockerung der Maskenpflicht im Unterricht gibt es auch neue Vorgaben bei nachgewiesenen Corona-Infektionen: Neben der Person, die sich angesteckt hat, müssen sich auch unmittelbare Sitznachbarn in häusliche Isolation begeben. Diese sogenannten „engen Kontaktpersonen“ dürfen die Quarantäne frühestens am fünften Tag beenden und wieder am Unterricht teilnehmen, sofern sie einen „negativen PCR-Test oder einen qualifizierten hochwertigen Antigen-Schnelltest“ vorlegen können. Für Schülerinnen und Schüler hingegen, die vollständig geimpft oder genesen sind, entfallen die Quarantäne-Vorgaben hingegen grundsätzlich.

Weitere Corona-Schutzmaßnahmen gelten weiterhin

Darüber hinaus betonte das NRW-Schulministerium, wie wichtig die Einhaltung der übrigen gängigen Corona-Schutzmaßnahmen sei. Darunter fallen unter anderem regelmäßiges Händewaschen, die Einhaltung des Mindestabstands und regelmäßige Tests von Kindern und Jugendlichen sowie Lehrern, Betreuern und sonstigem Personal.

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