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Die Landesstraßen im Plettenberger Stadtgebiet sind zum Teil marode, wie hier am Wall. Foto: SPD Plettenberg


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Plettenberg. Die Plettenberger SPD und die Landtagsabgeordnete Inge Blask ergreifen die Initiative, um den Ausbau der Landesstraßen im Stadtgebiet zu beschleunigen.

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Die SPD-Ratsfraktion hat den Landesbetrieb Straßen.NRW erneut auf den teilweise mangelhaften Zustand der durch Plettenberg führenden Landesstraßen hingewiesen und fordert kurzfristige Maßnahmen. Vor allem die L561 (Herscheider Straße), die L697 (Am Wall und Hochstraße in Eiringhausen) präsentieren sich in desolatem Zustand. „Diese Straßen sind übersät von Kuhlen, Absackungen und Längsrillen“, beschreibt SPD-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Schrader die Situation.

Zusammen mit Inge Blask und Bürgermeister Ulrich Schulte machen die Plettenberger Sozialdemokraten (v. r. Dirk Finder, Wolfgang Schrader und Martina Reinhold) Druck, um den Ausbau der maroden Landesstraßen im Stadtgebiet voranzutreiben. Foto: Schlütter

Um den Straßenbelag zu schonen, schlage die SPD vor, auf der L561 im Bereich Holthausen ein Tempo-30-Limit einzurichten. „Dazu hat Straßen.NRW aber ‚nein‘ gesagt“, bedauert Schrader. Die Situation auf der Herscheider Straße könne nämlich erst nach der Errichtung der Elsetalentlastungsstraße nachhaltig verbessert werden. „Die Instandsetzung ist nur unter Vollsperrung möglich. Das ist ohne die Entlastungsstraße undenkbar“, stellt Schrader fest.



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Jedoch soll zeitnah die Möglichkeit der partiellen Erneuerung eventuell durch Wochenend-Baustellen erörtert werden.

Teilerfolg bei Straßen.NRW

Die heimische SPD-Landtagsabgeordnete Inge Blask trägt die Vorschläge aus Plettenberg nach Düsseldorf. „In diesem Jahr stehen im Landesetat 185 Millionen Euro für die Landesstraßenerhaltung. Dies ist zwar mehr als in den vergangenen Jahren. Nach wie vor sind aber durch marktbedingte Kostensteigerungen und durch die Topographie der Region ausgelöste höhere Kosten als anderswo die Möglichkeiten einer zeitnahen Realisierung noch zu sehr begrenzt. „Hier ist noch mehr Geld notwendig.“

Als Reaktion auf die SPD-Initiative hat Straßen.NRW signalisiert, bei den regelmäßigen Streckenkontrollen der Herscheider Straße, Am Wall und der Hochstraße die Gefährdung der Verkehrssicherheit infolge einer möglichen weiteren Schadensentwicklung besonders in den Blick zu nehmen, um dann neu aufgetretene Verkehrsgefahren umgehend zu beseitigen. Für die Hochstraße in Eiringhausen soll geprüft werden, ob zeitnah, zumindest aber mittelfristig, bauliche Verbesserungen erreicht werden können. Es handelt sich um ein Bauwerk des Bundes.

Grafwegausbau wird begrüßt

Positiv beurteilen Bürgermeister Ulrich Schulte und die SPD-Fraktion den bevorstehenden Ausbau des Grafwegs. Dieser erfolgt in zwei Abschnitten. Der erste Bauabschnitt beginnt am Kreisverkehr an der Lohmühle und endet an der Einmündung der Zeppelinstraße. Bestandteil des ersten Abschnittes ist der Umbau der Kreuzung Grafweg/Zeppelinstraße/Dingeringhauser Weg zu einem Kreisverkehrsplatz. Die Ausführung der Bauarbeiten ist für das Jahr 2019 vorgesehen. Hieran schließt sich der zweite Bauabschnitt an. Dieser beginnt an der Zeppelinstraße und endet an der Einmündung zur Königstraße.

Nach mehreren Abstimmungen mit dem Landesbetrieb Straßen.NRW hatte dieser die Stadt Plettenberg beauftragt, eine Planung durchzuführen und die Baumaßnahme gegen Erstattung der Kosten im Auftrag des Landes auszuführen.

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