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Gruppenfoto mit den Vertreter*innen der Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr, dem Leiter der Feuer- und Rettungswache, Frank Hinkelmann (vorne 2. von links), Ordnungsamtsleiter Thorsten Spiegel (vorne links), Bürgermeister Ulrich Schulte (vorne 2. von rechts) und dem alten und neuen Stadtfeuerwehrleiter Markus Bauckhage (vorne rechts) Foto: Bernhard Schlütter

Plettenberg. Stadtbrandinspektor Markus Bauckhage hat von Bürgermeister Ulrich Schulte die Ernennungsurkunde für weitere sechs Jahre als Leiter der Plettenberger Feuerwehr erhalten. Der Rat hatte Bauckhage im August auf Vorschlag der Plettenberger Feuerwehrleute für seine dritte Amtsperiode bestätigt.

An der offiziellen Ernennung im Sitzungszimmer des Rathauses nahmen Vertreter*innen der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Feuer- und Rettungswache teil. Coronabedingt in kleinerem Rahmen als es normalerweise der Fall wäre, erklärte Ulrich Schulte, der auf eine neuerliche Vereidigung Markus Bauckhages verzichten konnte. Dieser war 2008 als Nachfolger von Rolf Dömmecke zum Stadtfeuerwehrleiter gewählt worden. Bauckhage blickt auf bisher 35 Jahre im Einsatzdienst der Feuerwehr zurück.

Bürgermeister Ulrich Schulte überreicht Stadtfeuerwehrleiter Markus Bauckhage die Ernennungsurkunde. Foto: Bernhard Schlütter

Einsatzfähigkeit auf hohem Niveau

Der Dienst in der Feuerwehr sei heute anders als damals, stellte Markus Bauckhage fest. „Aber in den letzten Jahren haben wir auch nicht alles falsch gemacht.“ Die Einsatzfähigkeit der Plettenberger Feuerwehr sei auf hohem Niveau, die Ausstattung angemessen und zeitgemäß. Das habe der externe Gutachter bei der Erstellung des aktuellen Brandschutzbedarfsplans bestätigt. „Und wir konnten dadurch der Verwaltung und der Politik belegen, dass unsere stetigen Hinweise und Anregungen zur Aufrechterhaltung einer leistungsfähigen Feuerwehr nicht überzogen waren. Darauf bin ich ein bisschen stolz.“

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Vertrauen, Verantwortung, Loyalität und Kameradschaft

Rückblickend ging Markus Bauckhage auch auf die Auseinandersetzung mit der Löschgruppe Holthausen im Jahr 2019 ein, in deren Folge etliche langjährige Feuerwehrleute ausgetreten waren. Es mache ihn traurig, „wenn einzelne Kameraden aus falsch verstandener Loyalität oder mangelndem Vertrauen der Feuerwehr den Rücken kehren“. Denn, so Bauckhage, „unser Zusammengehörigkeitsgefühl ist geprägt und muss geprägt sein von Vertrauen, Verantwortung, Loyalität und Kameradschaft.“ Wer diese vier Punkte nicht auf seine Fahne schreiben könne, habe es schwer in einer ehrenamtlichen Gefahrengemeinschaft, wie es die Feuerwehr sei. Er räumte auch eigene Fehler ein, die er ungewollt gemacht habe. “Aber daraus lernt man. Tag für Tag.”

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