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Volker Schmidt, Fachbereichsleiter für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz, und Jochen Schröder von der GWS interessierten sich für die neuen Hygieneprodukte der Firma Geck, mit der das Unternehmen sich in der Zeit der Corona-Pandemie eine Marktnische erarbeitet. Foto Ulla Erkens/Märkischer Kreis

Märkischer Kreis. (pmk) Thekenaufsteller für Spuckschutz, Desinfektionsmittelständer und Visiere als persönliche Schutzausrüstung im Verkauf – das Familienunternehmen Geck aus Altena hat mit neuen Produktlinien flexibel und innovativ auf die Covid-19-Pandemie reagiert.

“Es sind Unternehmen wie diese, die den Märkischen Kreis ausmachen und auf die wir besonders stolz sind”, machte Volker Schmidt, Fachbereichsleiter für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz des Märkischen Kreises, bei einer Stippvisite bei der Geck GmbH an ihrem Standort in Lüdenscheid deutlich.

In der Corona-Krise hatte das Familienunternehmen in der Rahmede nach den Vorgaben des Märkischen Kreises einen weitgehend diebstahlsicheren Desinfektionsmittelspender speziell für die Bedürfnisse der Rettungs- und Gesundheitsdienste entwickelt, der sowohl mobil als auch stationär einsetzbar ist. Für die zeitnahe individuelle Planung und Umsetzung hatten sich Dennis Montag vom Krisenstab des Kreises und der Leiter der Produktentwicklung der Firma Geck, Maik Dobrinsky, intensiv ausgetauscht.



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Best-Practice-Beispiel

Oliver Görlich, Geschäftsführender Gesellschafter, und Vertriebsleiter Volker Köller ließen es sich nicht nehmen, Volker Schmidt gemeinsam mit Jochen Schröder, Geschäftsführer der Gesellschaft für Struktur- und Wirtschaftsförderung (GWS), die Produktion zu zeigen. “Wir sind immer auf der Suche nach solchen Best-Practice-Beispielen, die wir unseren Publikationen vorstellen,” sagte Schröder.

Das 1852 gegründete Unternehmen hat sich mit seiner Fertigungskompetenz in Metall und Kunststoff auf die Ladeneinrichtung von Einzelhandel, Einkaufszentren, Fachmärkten und Discountern spezialisiert. Zunehmende Bedeutung findet auch die Entwicklung digitaler Dienste. In den Fertigungsstätten in Altena, Lüdenscheid und Luckau (Brandenburg) beschäftigt die Geck GmbH rund 340 Mitarbeiter.

Produkte für Hygiene und Schutz

In der Covid-19-Pandemie hat sich das Familienunternehmen binnen kurzer Zeit eine neue Marktnische gesucht: PET-Visiere für den persönlichen Schutz des Personals – sei es in Arztpraxen, im Einzelhandel, im Friseursalon oder in der Gastronomie. Thekenaufsteller und Trennwände gegen Tröpfchen-Infektion in den Verkaufsräumen, insbesondere im Kassenbereich. Und nicht zu vergessen: Desinfektionsstationen aus Edelstahl oder aus Stahlblech.

“Das Bedürfnis nach mehr Hygiene und Schutz wird uns nach der Erfahrung mit der Corona-Pandemie auch in Zukunft begleiten”, ist sich Vertriebsleiter Volker Köller sicher. Daher ist eine permanente Weiterentwicklung dieser Produktserie geplant.

Derzeit tüftelt das Unternehmen beispielsweise an einer elektronischen Zugangskontrolle für den Einzelhandel. Sie soll sicherstellen, dass nicht mehr Kunden als erlaubt den Laden betreten können. Auch eine aus kompostierbarer Pappe hergestellte Griffummantelung für den hygienischen Zugriff auf den Einkaufswagen ist inzwischen serienreif.

Arbeitsplätze dauerhaft sichern

Mit den neuen Produktideen ist es der Geck GmbH gelungen, in den schwierigen Zeiten der Corona-Pandemie einen Teil des Auftragsrückgangs im Ladenbaubereich aufzufangen und damit Arbeitsplätze nicht nur kurzfristig, sondern dauerhaft zu sichern. Viele Kunden zeigen bereits Interesse an der Entwicklung dauerhafter Lösungen. Hier kann Geck seine kreativen Stärken und Fertigungskompetenzen mit kurzen Entwicklungs- und Lieferzeiten zum Einsatz bringen.

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