Aktuelle Ansicht (Luftbild) des Kraftwerksstandortes Elverlingsen Foto: Enervie

Werdohl. Mark-E hat im Rahmen einer Informationsveranstaltung am vergangenen Dienstag, 21. September, Vertreter der Werdohler Stadtverwaltung und Kommunalpolitik über den aktuellen Stand der Planungen zur Zukunft des Kraftwerksstandortes Elverlingsen informiert. Eine Delegation unter Vorsitz von Werdohls Bürgermeister Andreas Späinghaus wurde auf dem Mark-E-Gelände von Markus F. Schmidt, Chief Development Officer (CDO), sowie Projektverantwortlichen begrüßt und erhielt Informationen aus erster Hand.

Von der insgesamt rund 42 Hektar großen Fläche will Mark-E zukünftig etwa 20 Hektar im südlichen Bereich des Areals zur Verfügung stellen. Hiervon sind wiederum rund 15 Hektar für eine Nachnutzung geeignet. Der übrige Bereich wird weiterhin unter anderem für den Betrieb der Wirbelschichtfeuerungsanlage (WFA, gemeinsam mit dem Ruhrverband), der Gasturbinenanlagen, der Phosphorgewinnungsanlage von Remondis, des Batteriespeichers sowie des Umspannwerks der ENERVIE Vernetzt benötigt.

Flächenansicht des Kraftwerksstandortes Elverlingsen: Die blau gefärbte Fläche wird weiterhin seitens Mark-E genutzt, die grün gefärbte Fläche steht für eine mögliche Nachnutzung zur Verfügung. Bild: Enervie

Für die zu vermarktenden Grundstücke soll nun ein Projektentwickler gefunden werden, der sich im besten Fall sowohl um den Abriss des ehemaligen Kohlekraftwerksbereichs als auch um die Neuentwicklung – dies beinhaltet Konzeption, Erschließung, Vermarktung – des Standortes kümmert. Ziel ist dabei eine spätere Nutzung als Industrie- und Gewerbefläche.

Die hierzu notwendigen infrastrukturellen Maßnahmen seitens Mark-E sind weitgehend abgeschlossen: So wurde die ehemalige Siedlung Elverlingsen in der Nähe des Kraftwerksstandortes bis zum Frühjahr 2021 abgerissen. Auch wesentliche Arbeiten im Kraftwerksbereich wie die Entkernung des Einlaufbauwerkes und der teilweise Rückbau der Kohletransporteinrichtungen wurden bereits durchgeführt. Derzeit läuft unter anderem die technische Trennung von Versorgungsleitungen (Entflechtung).

Im laufenden Bieterverfahren haben sich mehrere Interessenten gemeldet, ein konkreter Abschluss eines Kaufvertrages ist für Anfang des kommenden Jahres geplant. Mark-E steht beim gesamten Standortentwicklungsprozess in enger Abstimmung mit der Stadt Werdohl.

Quelle: Enervie-Gruppe

Bereich der ehemaligen Siedlung Elverlingsen nach Abriss Foto: Enervie

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