Detlef Kaminsky ist mit seinem Marionettenzirkus Fundus am 31. Juli zu Gast auf der Burg Altena. Foto: fundus-Marionetten-dresden

Altena. Am Sonntag, 31. Juli, dürfen sich Besucherinnen und Besucher der Burg Altena auf einen Marionettenzirkus voller Tricks und Überraschungen freuen. An diesem Tag sind die fundus-Marionetten-dresden auf der Natursteinbühne auf dem Burghof zu sehen. Die Vorführungen sind kostenfrei und starten um 12, 13, 14, 15 und 16 Uhr. Sie dauern jeweils eine halbe Stunde.

Fundus zeigt das alte sächsische Handwerk, so wie sie die Marionettenspieler in Sachsen es seit dem Ende des 18. Jahrhunderts entwickelten und vorführten, mit Varietémarionetten und verblüffenden Tricks. Zu erleben sind die Artistin Miss Francchelli in luftiger Höhe, der Rollschuhartist mit Pirouetten, der tanzende Bär, die filigrane Leiter-Akrobatin, Charly der springende Schimpanse, Mr. Skeleton mit einem zerstörerischen Tanz, August mit Akkordeon auf Stelzen, ein sächsisches Panoptikum, der durchgedrehte Einradfahrer und das bayrische Tanzpaar.

Der Spieler all dieser Figuren ist der gebürtige Dresdener Detlef Kaminsky. Er hat von seinem Großvater in der Jugend das Marionettenspiel erlernt. Nachdem Verkauf der Bühne 1982 an die staatliche Kunstsammlungen Dresden spielte er weiter mit Dr. Olaf Bernstengel Marionettentheater. Als Polizeibeamter gründete er 1994 die Polizeipuppenbühne Dresden. Seit dem Tod von Olaf Bernstengel ist Detlef Kaminsky als Solist unterwegs.

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Die Veranstaltung gehört zum Rahmenprogramm der Sonderausstellung „Vorhang auf! Marionetten“, die noch bis zum 6. November 2022 in den Museen Burg Altena und im Deutschen Drahtmuseum zu sehen ist. Der Besuch der Sonderausstellung ist im Museumseintritt enthalten.

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