Start Lennetal Plettenberg Mann muss aus Gartenteich gerettet werden

Mann muss aus Gartenteich gerettet werden

Nachbar alarmiert die Feuerwehr

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Plettenberg. Am Samstag (23. Januar) gegen 15:30 Uhr nahm ein Plettenberger Anwohner, der im Innenstadtbereich wohnt, auffällige Bewegungen im Teich seines Nachbarn wahr. Er stellte fest, dass sein Nachbar augenscheinlich in den Gartenteich gefallen war und setzte sofort einen Notruf ab. Kurz zuvor hatte der in den Teich Gefallene über einen an seinem Handgelenk befestigten Hausnotrufknopf vermutlich ebenfalls einen Alarm ausgelöst.

Aufgrund der Informationen des Nachbarn alarmierte die Kreisleitstelle die Plettenberger Feuerwehr mit dem Stichwort “TH-1 Person im Wasser”. Zusätzlich zur hauptamtlichen Wache und dem Rettungsdienst wurde die ortsansässige Löschgruppe Stadtmitte alarmiert sowie die Löschgruppe aus Ohle, die unter anderem auch für die Wasserrettung spezialisiert ist.

Bei diesem gemeldeten Stichwort rüstet sich der Angriffstrupp der Wache auf der Anfahrt direkt im HLF mit einem Überlebensanzug aus. Dieser wird bei Eisunfällen und Wasserrettungen bei niedrigen Temperaturen eingesetzt, bei denen Verunglückte schnelle Hilfe benötigen, um lebensgefährliche Unterkühlungen und das Ertrinken zu vermeiden. Die Einsatzkraft wird durch den Anzug vor Nässe und Kälte geschützt und kann somit den Verunglückten retten.

Durch eine Einweiserin wurde die Besatzung des HLF der Wache direkt in den Garten geleitet. Die Meldung des Anrufers bestätigte sich. Der Patient, der wach und ansprechbar war, lag in seinem Gartenteich. Dort wurde er durch zwei Personen (Nachbar und eine Pflegedienstmitarbeiterin), die außerhalb des Teiches standen, mit dem Kopf über Wasser gehalten. Mit einem Sprung in den Teich rettete der Angriffstrupp in Zusammenarbeit mit dem Einsatzleiter die Person aus dem eiskalten Wasser.

Die Besatzung der Drehleiter unterstützte den Rettungsdienst bei der Vornahme des medizinischen Equipments und beim Transport des Patienten bis zum Rettungswagen, mit dem er dann ins Plettenberger Krankenhaus gebracht wurde.

Die mitalarmierten Löschgruppen konnten aufgrund des schnellen Eingreifens ihre Einsatzfahrt abbrechen. Die hauptamtliche Wache rückte gegen 16 Uhr wieder ein.

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