Der Märkische Kreis wird sind nicht an der Sanierung der maroden Zufahrt zur Glörtalsperre und zum Haus Glörtal beteiligen. Foto: Wolfgang Teipel

Märkischer Kreis. (pmk) Im Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Struktur und Verkehr des Märkischen Kreises ging es zin der jüngsten Sitzung um das Thema Glörtalsperre. Mehrheitlich wurde dafür gestimmt, keinen Zuschuss an die Stadt Breckerfeld zur anteiligen Mitfinanzierung der Sanierung und Erweiterung der städtischen Zufahrtstraße zur Kreisstraße 10 zu gewähren.

Der Kreisanteil hätte bei etwa 132.000 Euro gelegen. Hintergrund: Bei der Zufahrtsstraße zur K10 handelt es sich um eine im Eigentum der Stadt Breckerfeld stehende Gemeindestraße. Die Mehrheit der Ausschussmitglieder hatte Zweifel an der Mitfinanzierung, unter anderem, weil die Zuständigkeit und Verantwortlichkeit für Maßnahmen der Verkehrssicherung zunächst beim Eigentümer – der Stadt Breckerfeld – liegen.

Einstimmig – und somit über alle politischen Fraktionen hinweg – wurde im „Struwi“-Ausschuss darüber abgestimmt, in der Gesellschaft „Freizeitschwerpunkt Glörtalsperre GmbH“ (FSG) zu verbleiben. Sie wurde im Jahr 2002 gegründet – der Kreis hält acht Prozent der Gesellschaftsanteile. Mehrheitsgesellschafter ist mit 53 Prozent der Regionalverband Ruhr (RVR). Genau im Blick behalten werden soll die zukünftige Ausrichtung und Entwicklung der Gesellschaft. Über diese Beschlussempfehlung wird auch im Kreisausschuss (1. Dezember) sowie im Kreistag (8. Dezember) beraten und abgestimmt.

Anzeige