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Foto: Gerd Altmann/pixabay.com

Lüdenscheid. Die Pandemie verlangt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Märkischen Kliniken derzeit alles ab. Bereits am Montag hat der Krisenstab eine Reihe von Maßnahmen beschlossen, mit denen auf die steigende Zahl von Covid-19-Patienten reagiert wird. Die Versorgungs- und Intensivkapazitäten wurden erhöht und der aktuellen Lage angepasst.

Die Schließung und Umwidmung von Stationen sollen Betten und Klinikpersonal freisetzen, welche dringend für die Covid-19-Versorgung benötigt werden., schreibt Dr. Thorsten Kehe in dem Pandemie-Update, das die Märkischen Kliniken herausgeben.

Die bisherigen Kapazitäten auf der ersten Ebene reichen laut Kehe für die Versorgung von Covid-19-positiven Patienten sowie Verdachtsfällen nicht länger aus. Daher werden die Bettenkapazitäten wie folgt angepasst:

Die Station 1.2 versorgt Covid-19-positive Patienten (24 Betten), die Station 1.3 versorgt Patienten mit dringendem klinisch/anamnestischen Verdacht auf Covid-19 (19 Betten), die Station 3.2 wird geschlossen, um die benötigten personellen Kapazitäten zu erhalten. Die Station 4.5 wird zur sogenannten Holding-Area für neue stationäre Patienten, die auf einen zweiten Abstrich warten (34 Betten).

Es sei absehbar, dass in Kürze eine weitere Reduzierung der normalstationären Kapazitäten erforderlich werde, um die benötigten Versorgungskapazitäten (Betten/Personal) bereitstellen zu können. Um die jetzt beschlossenen Maßnahmen umsetzen zu können, werde auf Station 1.1. der Süd-Flügel mit 17 Betten geschlossen.

Die Intensivstation 8.2 wird unterdessen schrittweise bis auf zehn Betten erweitert. Damit stehen in dieser Ausbaustufe insgesamt 38 Intensiv-Betten sowie acht IMC-Betten in den Märkischen Kliniken zur Verfügung.

Um die intensivpflegerische Versorgung auf der Station 8.2 sicherzustellen, werden die OP-Kapazitäten wie folgt priorisiert: Durchgeführt werden alle onkologischen Eingriffe sowie Notfall-Operationen. Planbare Eingriffe (elektive Falle) werden verschoben.

Die Gesamtsituation am Mittwoch wird als stabil bezeichnet. Aktuell werden im Klinikum Lüdenscheid 41 Covid-Patienten versorgt, davon elf auf der Intensivstation. 23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befinden sich in häuslicher Quarantäne.

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