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Der romatische Weihnachtsmarkt im Freilichtmuseum hagen fällt in diesem jahr dem Coronavirus zum Opfer. Foto: LWL

Hagen. (lwl) Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) sagt die Weihnachtsmärkte in seinen Freilichtmuseen in Hagen und Detmold (Kreis Lippe) in diesem Jahr ab. “Aufgrund der steigenden Infektionszahlen in Deutschland möchten wir unseren Beitrag zur Eindämmung des Coronavirus leisten und sagen die beiden Großveranstaltungen in unseren Freilichtmuseen ab”, sind sich die beiden Museumsleiter Dr. Uwe Beckmann (Hagen) und Prof. Dr. Jan Carstensen (Detmold) einig.
“Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen”, erklärt Beckmann. “Aber wenn wir nur sehr wenige Menschen gleichzeitig in die historischen Häuser lassen können, würden sich alle draußen drängen und auch da würde es dann eng werden.” Ein sicheres Wintervergnügen sei unter diesen Umständen nur schwer möglich. Auch ein beschränkter Zugang mit deutlich weniger Tickets zu bestimmten Zeitfenstern wurde von beiden Freilichtmuseen durchdacht, aber aufgrund der schwer durchführbaren zeitgenauen Lenkung der Besucherströme als nicht durchführbar verworfen.

“Wie sollten wir bei dem großen Museumsgelände gewährleisten, dass die Besucher dieses auch pünktlich wieder verlassen, damit die nächsten kommen können?”, so Carstensen. “Außerdem wäre es dann mit den notwendigen Sicherheitsmaßnahmen und den damit verbundenen geringeren Besucherzahlen nicht mehr dieselbe Veranstaltung.”

Um den Ausstellern, die lange im Voraus ihre selbstgemachten Waren für die beiden Märkte produzieren, Planungssicherheit zu geben, musste die Entscheidung jetzt erfolgen. Beide Museen aber arbeiten bereits an kleineren alternativen Veranstaltungen, sodass zumindest ein Teil der Besucher die Möglichkeit erhält, die Vorweihnachtszeit in den Museen in diesem Jahr zu genießen.

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