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Die Präsidentin des DRK Kreisverbands Altena-Lüdenscheid e.V. Susanne Mewes (links) verabschiedete gemeinsam mit Heidi Skorupa, Leiterin der Seniorentagesstätte des DRK Brügge, Geschäftsführer Gerd Tolksdorf in den wohlverdienten Ruhestand. Fotos: Iris Kannenberg

Lüdenscheid. Gerd Tolksdorf hat es geschafft. Er geht in den wohlverdienten Ruhestand. 1996 übernahm er die Geschäftsführung des DRK-Stadtverbands Lüdenscheid e.V.. Und hat dies bis zum heutigen Tag nicht bereut. Im Gegenteil. Gerade einmal fünf Tage war er in den letzten 24 Jahren krank und musste zu Hause das Bett hüten. Eine beachtliche Leistung, die man ihm aber sofort abnimmt, wenn man ihn persönlich kennenlernt. Denn Gerd Tolksdorf sprüht geradezu vor Lebensenergie und wirkt alles andere als jemand, der am 31. August in Pension geht.

Gärtnern und Fahrradfahren

Von Mitarbeiter Ernst Herz bekam der Chef im Namen des DRK-Seniorentreffs Brügge einen schönen Präsentkorb.

Er freut sich darauf. Besonders auf viel Zeit mit der Familie und auf seine Hobbys. Er gärtnert für sein Leben gern, was ihn auch weiterhin in Lüdenscheid erden wird. Zudem fährt er Fahrrad.

Nicht einfach nur so zum nächsten Briefkasten. Nein, er fährt große Touren entlang der deutschen Flüsse und Seen. Dafür wird er seine Zeit jetzt noch besser nutzen können, denn es gibt in Deutschland ja bekanntlich jede Menge Wasser, an dem man entlangradeln kann. Ein zeitintensives Projekt, mit dem Gerd Tolksdorf durchaus ein paar Jahre beschäftigt sein dürfte.



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Gutes Team

Heidi Skorupa und Gerd Tolksdorf waren viele Jahre lang ein richtig gutes Team!

Am 29. Juli hieß es aber für ihn erst einmal offiziell Abschied nehmen von Heidi Skorupa, Leiterin der DRK-Seniorentagesstätte in Lüdenscheid-Brügge. Und von ihrem Team.

Sie ist ein echtes DRK-Urgestein und mittlerweile seit 44 Jahren beim Deutschen Roten Kreuz dabei. Zunächst ehrenamtlich, dann mit einer Halbtagsstelle, seit acht Jahren als vollzeitliche Mitarbeiterin. Heidi Skorupa hat in den letzten Jahren mit der DRK-Seniorentagesstätte ein erfolgreiches Kommunikationszentrum und persönliche Anlaufstelle für ältere Menschen in Brügge aufgebaut. Dort finden mittlerweile ein Strickcafé, eine Gymnastikgruppe, regelmäßiges Gedächtnistraining, Skatrunden, gemeinsames Essen und jährliche Weihnachtsfeiern ihren festen Platz und werden fleißig genutzt.

Viel bewegt

Die Damen des “Strickcafés” ließen sich die Verabschiedung ebenfalls nicht entgehen.

Heidi Skorupa und Gerd Tolksdorf haben zusammen viel bewegt in den letzten Jahrzehnten. Nicht nur für den DRK-Brügge, sondern für die ganze Stadt Lüdenscheid und darüber hinaus. Sie konnten sich immer aufeinander verlassen. Und waren ein richtig gutes Team.

Entsprechend emotional fiel dieser Abschied aus. Heidi Skorupa bekam Blumen von Gerd Tolksdorf und bedankte sich im Namen des gesamten Teams mit einem Präsentkorb bei ihrem langjährigen Chef. Beim abschließenden Kaffeetrinken, zu dem auch die Lüdenscheider DRK-Präsidentin Susanne Mewes hinzu kam, wurde viel gelacht und man erinnerte sich gegenseitig an die vielen gemeinsamen Erlebnisse, die 24 Jahre Zusammenarbeit eben so mit sich bringen.

Mit dem Herzen dabei

Alles Gute, lieber Gerd Tolksdorf!

Gerd Tolksdorf blickt positiv in die Zukunft, trotzdem verabschiedet er sich durchaus mit einem lachenden und einem weinenden Auge von seiner langjährigen Tätigkeit. Die Arbeit beim Deutschen Roten Kreuz macht man nun mal nicht einfach nur so.

Er war und ist mit dem Herzen dabei und schaut auf viele Jahre persönliches Engagement zurück, in denen er gemeinsam mit seinen Mitarbeitern nicht nur Hürden übersprungen und Herausforderungen gestemmt hat, sondern damit auch noch sehr erfolgreich war.

Jemanden wie ihn, verliert man nicht gern. Sein Nachfolger Georg Heyden, der am 1. September seinen Dienst als neuer Geschäftsführer beginnt, wird erst einmal in große Fußstapfen treten müssen. Durchaus herausfordernd.

Alles Gute!

Abschließend bleibt auch für uns als Redaktion von TACH-Lüdenscheid nun nur noch eines zu tun: Gerd Tolksdorf für seine Zeit als Pensionär in allen Dingen das Beste, Gesundheit und viele glückliche Lebensjahre zu wünschen. Ob im Kreis seiner Familie, im heimischen Garten oder unterwegs auf seinem Drahtesel. Er wird seinen Ruhestand garantiert so gestalten, wie man ihn auch als DRK-Geschäftsführer des Stadtverbands Lüdenscheid e.V. kennen- und schätzen lernen durfte: Klug, mit viel positiver Energie, einem breiten Lächeln im Gesicht und einer Lebensfreude, vor der jedes noch so große Hindernis ohne wenn und aber weichen muss.

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