Ein Bild vom Unglückstag: Völlig festgefahren hatte sich dieser 40-Tonner auf der Buntebachstraße. beim Rangieren wurde der Tank aufgerissen und Diesel floss ins Erdreich und in den Bach. (Bild: Polizei)

Hagen-Eilpe. Mehr als eine Woche nach einer spektakulären Irrfahrt mit einem 40-Tonner auf der Buntebachstraße sind die Schäden noch nicht beseitigt. Das melden „Westfalenpost“ und „Westfälische Rundschau“ in ihrer Ausgabe vom 12. Februar. Wie „Tach!“ berichtete, hatte sich am 3. Februar der russische Fahrer eines schweren Sattelzuges auf sein Navigationsgerät verlassen, war die Buntebachstraße hochgefahren und hatte sich im oberen Bereich völlig festgefahren. Beim Rangieren wurde ein Versorgungsschacht beschädigt und dabei der Tank des Lasters aufgerissen. Rund 450 Liter Diesel flossen ins Erdreich. Die aufwändige Bergungsaktion dauerte fast einen ganzen Tag.

Erdreich wird abgetragen

Wie Untersuchungen des Umweltamtes nun gezeigt haben, ist der Treibstoff sogar in den Buntebach gelangt. Die Behörde geht nach dem Bericht der „Westfalenpost“ davon aus, dass die Aufräumarbeiten noch eine Weile in Anspruch nehmen werden. Auch, weil durch den Regen das Erdreich inzwischen völlig durchnässt und die Standsicherheit von schwerem Gerät dadurch gefährdet ist.

Falsches Ziel

Das Entsorgungsunternehmen Lobbe ist derzeit noch dabei, das verseuchte Erdreich abzutragen. Auch ein Privatweg, der vom Buntebach abzweigt, ist teilweise durch den Dieselkraftstoff zerstört worden.

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Wie berichtet, hatte der Lkw-Fahrer zu allem Unglück auch noch das Navigationsgerät falsch eingestellt: Eigentlich wäre die Ortschaft Hagen im Teutoburger Wald das richtige Ziel gewesen.

 

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