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Foto: Ylanite Koppens/pixabay.com

Lüdenscheid. (ots) Ein so genannter Romance-Scammer hat versucht, eine Lüdenscheiderin zu betrügen. Wie die Polizei mitteilt, hatte die Frau seit Mitte Februar Kontakt zu dem angeblichen Deutschen, der angeblich in Madrid lebt, aber nun angeblich nach einem Attentat schwer verletzt in einem Krankenhaus in Bagdad liegt. Die Kommunikation lief über Facebook und Hangouts. Der Mann gaukelte der Lüdenscheiderin vor, an einer Liebesbeziehung interessiert zu sein und bat seine Facebook-Bekanntschaft um einen Gefallen: Er habe seinen Kindern ein Paket geschickt, das vom Zoll festgehalten würde. Sie solle doch bitte mehrere Tausend Euro überweisen, damit das Paket weiter verschickt werden könne. Das tat die Frau allerdings nicht, sondern recherchierte und erstattete Anzeige.

Die Polizei warnt ausdrücklich vor diesen Betrügern, die als “Romance-Scammer” (romantische Betrüger) bekannt sind. Immer wieder erobern Unbekannte vom Ausland im Sturm deutsche Herzen. Schon nach Stunden oder Tagen sprechen sie von Heirat. Allerdings geraten sie, bevor es zum persönlichen Kontakt kommt, in eine angebliche Notlage. Der Fantasie sind bei diesen Lügengeschichten keine Grenzen gesetzt.

Immer wieder lassen sich leider Opfer auf dieses Spiel ein und transferieren immer wieder Geld auf ausländische Konten. Misstrauen ist daher angebracht und wer Liebe im Internet sucht, sollte spätestens, wenn Geldforderungen aufkommen, äußerst misstrauisch werden. Er oder sie sollte Angaben genau prüfen. Möglicherweise hilft schon eine simple Suche nach dem angeblichen Namen in einer Internet-Suchmaschine, einem Betrüger auf die Spur zu kommen.

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Wer bereits auf einen Romance-Scammer hereingefallen ist, sollte sich nicht schämen, sondern Anzeige erstatten.

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