Symbolbild: Sven Prillwitz

Lüdenscheid. (PSL) Das Lehrschwimmbecken der Grundschule Lösenbach wird nach den Sommerferien wieder in Betrieb genommen. Von kleineren Beschichtungsarbeiten am Beckenumlauf abgesehen, ist die aufwendige Sanierung des Fliesenbodens nach knapp zweieinhalb Jahren abgeschlossen. Das teilt die Zentrale Gebäudewirtschaft (ZGW) der Stadt Lüdenscheid mit.

“Die Filteranlage ist geprüft und läuft wieder, das Becken ist mit Wasser gefüllt, und der neue Fliesenboden ist auch verlegt”, sagt der kommissarische ZGW-Chef Andreas Beckmann. “Wir sind fast startklar.” Fast, denn noch müssen Teile des gefliesten Beckenumlaufs noch einmal beschichtet, also abgedichtet werden. Damit bei der Nutzung des Beckens kein Wasser in den Boden eindringen kann.



Genau das ist laut Beckmann nämlich vor der Sanierung passiert: “Wir haben die Fugen des alten Fliesenbodens immer mal wieder nachgebessert. Trotzdem ist an manchen Stellen Wasser durchgekommen und in den Boden gesickert.” Das sei über einen längeren Zeitraum alles andere als ungewöhnlich, zumal die Schwimmhalle der Grundschule bereits seit mehreren Jahrzehnten in Betrieb ist, so Beckmann weiter.

Boden rund um das Schwimmbecken komplett entkernt

Durch die zunehmende Feuchtigkeit sei der Estrich, also der Untergrund für den Fliesenboden, allerdings mit der Zeit verfault. “Daher blieb uns nichts anderes übrig, als den Boden der Schwimmhalle rund um das Becken komplett zu entkernen”, erklärt Beckmann. Vor der Erneuerung hätte das Mauerwerk ausgiebig auf aufwendig getrocknet werden müssen. Auch dieser Vorgang habe viel Zeit gekostet. Hinzu kam die Sanierung der Duschräume und Umkleiden.

Das Ergebnis könne sich auf jeden Fall sehen lassen, sagt Beckmann: “Die Schwimmhalle sieht wieder richtig gut aus.” Und dabei steht eine Verschönerung sogar noch aus: Die Wände des Schwimmbeckens sollen noch mit einer neuen Keramikbeschichtung versehen werden. “Das würde jetzt zu knapp werden. Also haben wir entschieden, das im nächsten Jahr in den Sommerferien zu machen”, erklärt Beckmann.

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