Lüdenscheid. Bald ist es soweit: Die ersten inklusiven Bundestagswahlen – ganz ohne Wahlrechtsausschlüsse – finden statt. Die Lebenshilfe hat sich seit langem dafür stark gemacht, dass alle erwachsenen Deutschen – egal ob mit oder ohne Behinderung – zur Wahl gehen dürfen und das jede Stimme gleichberechtigt zählt.

Ein großer Schritt hin zur Inklusion und gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Weiter fordert die Lebenshilfe nun unter anderem, dass Menschen mit Behinderung als Selbstvertreter ernst genommen und als fester Bestandteil politischer Arbeit gesehen werden.



In ihren „10. Forderungen an die Politik“ stellt die Lebenshilfe heraus, dass Menschen mit geistiger Behinderung, ihre Angehörigen und stellvertretenden Verbände an der Vorbereitung, Beratung und Nachbereitung von für sie relevanten Gesetzgebungen beteiligt werden sollten. Denn: Sie sind die Fachleute für ihre eigenen Belange.

Diese Beteiligungsprozesse gilt es dabei bestmöglich barrierefrei zu gestalten. Hier bietet die Digitalisierung viele neue Kommunikationsmöglichkeiten, die auch für Menschen mit Behinderung erschlossen werden müssen. Sollten Menschen mit Behinderung keinen Zugang zur digitalen Welt erhalten, laufen sie Gefahr, vom gesellschaftlichen Leben (weiter) ausgeschlossen zu werden. Hier gilt es Menschen mit Behinderung mit entsprechender Hard- und Software sowie ggf. Assistenz auszustatten.

Die Lebenshilfe Lüdenscheid unterstützt die Forderungen der Bundesvereinigung Lebenshilfe, die unter https://www.lebenshilfe.de/forderungen vollständig zu finden sind.  Gleichermaßen geht sie mit „gutem Beispiel“ voran. Aktuell werden Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl eines Kundenrats gesucht. Die später gewählten Mitglieder erhalten ein starkes Mitspracherecht bei den Vereinsentscheidungen und sind natürlich als Experten für neue Dienste, Angebote und Ideen gefragt. Gleichermaßen hat die Lebenshilfe Lüdenscheid ihre eigenen Einrichtung – auch Dank der Unterstützung der Aktion Mensch und des Landes NRW – digital besser ausgestattet. Neben dem Ausbau eines besseren WLANs für Kunden und Besucher, konnten auch technische Geräte für eine bessere Außenkommunikation angeschafft werden.

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