Gelötete Bremsleitungen, so die Polizei, sind lebensgefährlicher Pfusch. Foto: Polizei

Lüdenscheid. Bei einer Kontrolle an der Heedfelder Straße haben Polizeibeamte am Mittwoch einen Kleinbus angehalten. Sie entdeckten an der Fahrzeug lebensgefährlichen Pfusch. Wie die Polizei mitteilt, war das in Rumänien zugelassene Gespann war mit sechs Fahrgästen besetzt und auf dem Weg in die Heimat. Bei einem Abstecher nach Lüdenscheid sollte ein Pkw erworben und dann mitgenommen werden. Soweit kam es glücklicher Weise aber nicht.

Mangelliste mit 39 Punkten

Der erste Eindruck der Beamten täuschte nicht und unter Hinzuziehung eines Sachverständigen wurden Mängel aufgedeckt, die selbst den erfahrenen Kontrolleuren nicht oft unter kommen. So hatte der Besitzer des VW-Bulli die durchgerosteten Bremsleitungen nicht ersetzt, sondern kurzerhand zusammen gelötet. Die Anhängerkupplungsbefestigung hatte er provisorisch angeschweißt, anstatt sie sachgemäß fest zu schrauben. Neben gravierenden Mängeln an der Bremse umfasste die Mängelliste insgesamt 39 festgestellte Punkte.

Ein solcher lebensgefährlicher Pfusch ist absolut verboten und führte zur sofortigen Stilllegung des Gespanns. Der Fahrer musste eine sogenannte Sicherheitsleistung von 210 Euro hinterlegen. Der Halter wird einen Bußgeldbescheid über 270 Euro erhalten.

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