Impuls-Talkrunde: (von links) Andreas Späinghaus, Ulrich Schulte, Ludwig Rasche, Nina Krah, Dr. Frank Bröckling, Clarissa Zell und Caroline Ossenberg-Engels Foto: Bernhard Schlütter

Plettenberg. Gemeinsam bewerben sich die Städte und Gemeinden Iserlohn-Letmathe, Nachrodt-Wiblingwerde, Altena, Werdohl, Plettenberg und Finnentrop erneut als LEADER-Region LenneSchiene für die Förderperiode 2023-2027. Am Montag (25. Oktober) fand die Auftaktveranstaltung für diese Neubewerbung in der Aula des Schulzentrums Böddinghausen statt.

Kein Kirchturmdenken

„Die sechs Kommunen an der Lenne haben gut zusammengearbeitet und sind zusammengerückt. Es gibt kein Kirchturmdenken“, stellte Andreas Späinghaus, Werdohler Bürgermeister und 1. Vorsitzender des Vereins für Regionalentwicklung Region LenneSchiene e.V., fest. Diese Entwicklung solle weitergeführt werden. Diesem Wunsch verliehen auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der einführenden Talkrunde Ausdruck. Dies waren neben Andreas Späinghaus, der Plettenberger Bürgermeister Ulrich Schulte, Ludwig Rasche von der Gemeinde Finnentrop, Heiner Burkhardt (Sprecher der Lokalen Aktionsgruppe/LAG) und Caroline Ossenberg-Engels, die beispielhaft das Projekt „Spielraum am Hang“ in Altena vorstellte. Ulrich Schulte betonte, die Bewerbung für die neue Förderperiode sei zwingend: „Wir haben gerade Fahrt aufgenommen. Diesen Schwung möchten wir nutzen und weitermachen.“

Projektvorschläge bis 19. November

Wie in der ersten Förderperiode von 2014 bis 2020 würden erneut etwa 2,7 Millionen Euro für Projekte in der Region zur Verfügung stehen. Dazu kommen Jahr für Jahr 200.000 Euro für sog. Kleinprojekte. Auch aus der ersten Förderperiode stehen noch Mittel zur Verfügung, verkündete Regionalmanagerin Clarissa Zell. Bis zum 19. November können noch Projektvorschläge beim Regionalmanagement in Werdohl angemeldet werden. Möglich sind Projekte mit zuwendungsfähigen Gesamtkosten zwischen 1000 und 20.000 Euro. Der Fördersatz beträgt 80 Prozent. Anfang des nächsten Jahres wird die LAG über diese Vorhaben beraten und abstimmen.

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Clarissa Zell sowie Nina Krah und Dr. Frank Bröckling vom Büro Planinvent, das die LEADER-Region LenneSchiene begleitet, moderierten die erste Ideensammlung zu verschiedenen Themenbereichen. Diese Themen werden in Workshops montags an der LenneSchiene vertieft.

Regionalmanagerin Clarissa Zell sammelte Ideen zum Thema Zuhause an der LenneSchiene. Foto: Bernhard Schlütter

Montags an der LenneSchiene

  • 8. November, 18:30 Uhr: Workshop „An der LenneSchiene ein Zuhause finden“ in der Aula der Sekundarschule Nachrodt-Wiblingwerde, Holensiepen 5, 58769 Nachrodt-Wiblingwerde
  • 15. November, 18:30 Uhr: Workshop „Gemeinsam für einen zukunftsfähigen Arbeitsort“ im Ratssaal Letmathe, Von-der-Kuhlen-Straße 35, 58642 Iserlohn-Letmathe
  • 22. November, 18:30 Uhr: Workshop „Zusammen leben, sich engagieren und Freizeit gestalten“ Ratssaal im Rathaus Finnentrop, Am Markt 1, 57413 Finnentrop
  • 29. November, 18:30 Uhr: Workshop „Wir bringen die Themen zusammen“ in Altena (Ort wird noch bekanntgegeben)

Zur besseren Planung der Veranstaltungen bittet das Regionalmanagement, sich vorab per Mail anzumelden (info@leader-lenneschiene.de). Für die Veranstaltungen gelten die aktuellen Corona-Regeln (3G-Regel – geimpft, genesen, getestet). Einlass ist jeweils ab 18 Uhr.

Abgabefrist bis März 2022

Die ausgearbeitete Bewerbung für die LEADER-Förderperiode 2023-2027 muss spätestens am 4. März 2022 beim NRW-Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz in Düsseldorf abgegeben werden. Im April/Mai erfolgt die Auswahl. „Unsere Chancen stehen ganz gut“, meint Dr. Frank Bröckling, „denn der Gesamtfördertopf ist noch größer geworden.“

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