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Quelle: Regionalmanagement LEADER-Region LenneSchiene


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Lennetal. Das interkommunale Mountainbike-Projekt „Lennetrails“ steht in den Startlöchern. Zu einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung dieses LEADER-Projektes trafen sich auf Einladung der Stadt Iserlohn (federführende Projektträgerschaft) Anfang März die Akteure der „Lennetrails“. Dazu gehören Vertreter von Kommunen und Bike-Verbänden, aber vor allem die Mountainbike-Vereine und Mountainbiker aus dem Lennetal. An dem Projekt beteiligen sich die Städte und Gemeinden Altena, Iserlohn, Nachrodt-Wiblingwerde, Plettenberg und Werdohl.

Durch den Auftaktworkshop führte das mit der Koordination, Moderation und fachlichen Begleitung des Projektes beauftragte Planungsbüro „Bike Projects“. Für die Stadt Iserlohn nahm Manja Quast von der Abteilung Stadtentwicklung und Grundstücke teil. Nach Begrüßung und einer kurzen Vorstellungsrunde wurden die Ziele und Erwartungen der Projektbeteiligten erarbeitet sowie die in den nächsten Monaten folgenden Arbeitsschritte besprochen.

Abwechslungsreiche Trails schaffen

Über die Ziele des Projektes waren sich die Beteiligten einig: Es sollen abwechslungsreiche Mountainbike-Trails mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden werden. Die Strecken sollen so gestaltet sein, dass sie sowohl den Anfänger nicht überfordern, als auch dem geübten Sportler den Anreiz geben, mit seinem Mountainbike im Lennetal zu trainieren.



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Ein Biker aus Plettenberg fasste das Ziel zusammen: „Schottland ist als die Mountainbike-Region in Europa bekannt. Wir haben genau so gute Wege vor der Haustür und wollen da was draus machen.” Mit der Topografie und der Landschaft eigne sich das Lennetal gut für ein attraktives Mountainbike-Angebot.

Abstimmung mit allen Waldnutzern

Bei der Auswahl der Wege steht die Abstimmung mit anderen Nutzergruppen des Waldes an vorderster Stelle. Konflikte sollen bereits durch die Auswahl der Strecken vermieden werden. Daher werden auch die einzubindenden Nutzergruppen wie Waldeigentümer, Jägerschaft, Naturschutz, Wanderer und Reiter frühzeitig bei der Auswahl der Wege beteiligt und befragt.

Wie geht es weiter?

Mit den erarbeiteten Zielen und Anforderungen an die Lennetrails setzen sich die Mountainbiker jetzt mit dem Büro „Bike Projects“ und den kommunalen Ansprechpartnern zusammen, um geeignete Wege auszuwählen. Mit diesen ersten Ideen geht’s in die Abstimmungsgespräche mit allen zu beteiligenden Akteuren.

Bis Ende 2018 sollen die Lennetrails geplant und abgestimmt sein. Ab dem Jahr 2019 könnte dann in jeweils eigenen Förderprojekten der beteiligten Kommunen die Umsetzung der Planungen erfolgen.

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1 KOMMENTAR

  1. Bis Ende 2018 sollen die Lennetrails geplant und abgestimmt sein. Ab dem Jahr 2019 könnte dann in jeweils eigenen Förderprojekten der beteiligten Kommunen die Umsetzung der Planungen erfolgen.
    Bei dieser Planung wäre es wünschenswert, wenn der Lenneradweg zuvor oder zugleich familientauglich gemacht würde. Dieses Ziel für den Lenneradweg sollte primär verfolgt werden. Ich denke an das Stück “Plettenberg Roller” bis “Werdohl erste Lennebrücke auf der Werdohler Seite”. Dieses Stück “Radfahrweg über die Bundesstr. ist nicht familientauglich. Ich hatte den heimischen CDU Landtagsabgeordneten eingeladen im Frühjahr diese Strecke zu befahren. Sein Mitarbeiter hat mir fernmündlich mitgeteilt, das kein Interesse daran besteht.
    Das zweite Stück auf Plettenberger Gebiet was für viele Radfahrer über ein Teil der Bundesstr. führt ist von der Fußgängerbrücke Kolonie bis zur Kirche in Ohle. Durch die Einengung der Bundesstr. und den Parkstr. kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen zwischen Zweirädern und LKW.
    Viele werden sagen, da gibt es doch einen Radfahrweg. Ja den gibt es und da ist der Lennetrail auf diesem Stück schon fertig. Ein familienfreundlicher Radweg ist das allerdings nicht, da sollte die Planung des Lenneradweges die Lenneseite vorsehen.
    Eine Lennebrücke wäre nicht erforderlich, da die neue Fußgängerbrücke die Anbindung an der Fischtreppe u. Alcan an der Lenne entlang führen würde. Ich weiß noch als Ratsmitglied, 1981,
    welche Probleme man sah, den Radfahrweg hinter dem Fischerdorf herzulegen. Dieter Schauerte,
    der sich heute gerne auf sein Drahtesel schwingt, war sich mit mir einig, das der Lennetrail auf der anderen Seite nichts für Rentener ist. (Zu schwierig). Ich wäre gerne in diesen Tagen mit 4 unserer
    10 Enkelkinder von Plettenberg nach Werdohl gefahren, wäre die verflixte Bundesstr. nicht Teil des Radfahrweges. Aber auch die heutigen Lennetrailfahrer werden sicher gerne in einigen Jahren mit ihren Kindern über einen gesicherten Lenneradweg fahren.
    Ich schlage vor, die beiden oben erwähnten Teilstücke in das Förderprojekt oder Projekte aufzunehmen.
    Dipl.-Ing. Gerd-W. Klaas

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