Foto: LSV NRW

Plettenberg/Herscheid. Mit einer festlich beleuchteten Trecker-Kolonne bringen heimische Landwirt*innen am Samstag, 5. Dezember, ein wenig Licht ins Dunkel. „Ein Funken Hoffnung“ lautet das Motto der Aktion, die landesweit von der Bewegung Land schafft Verbindung NRW e.V. (LSV NRW) durchgeführt wird. Die Trecker-Kolonne startet am Krankenhaus in Plettenberg, fährt dann über Herscheid nach Lüdenscheid. Die Organisation für die Plettenberger und Herscheider Teilnehmer*innen haben Ramona Hesse aus Sirrin und Björn Kirchhoff aus Pasel übernommen.

So sieht der Fahrplan für den 5. Dezember aus: Um 17 Uhr starten die geschmückten Trecker am Plettenberger Krankenhaus ihren Weihnachtszug. Die Route wurde bewusst entlang von Pflege-, Kinder- und Alteneinrichtungen geplant. Aus der Vier-Täler-Stadt geht es nach Herscheid und von dort zunächst zum Nattenberg in Lüdenscheid. Dort schließen sich weitere Weihnachts-Trecker aus Neuenrade und Halver dem Zug an, dessen Endstation die Kinderklinik Hellersen sein soll.

Spenden für Kindereinrichtungen

„Die Liebe, mit der wir unseren Beruf ausüben, wollen wir teilen und ein Funkeln in die Augen der Menschen zaubern“, beschreibt Ramona Hesse die Absicht der Treckerfahrer*innen. Zudem sollen Spenden gesammelt werden für Kindereinrichtungen und Hospize. Die Sammlung soll kontaktlos und daher im Vorfeld der adventlichen Treckerfahrt erfolgen.

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Spenden können überwiesen auf das Konto des Vereins Land schafft Verbindung NRW mit der IBAN: DE62 3565 0000 0001 0499 56 (Stichwort „Plettenberg“ oder „Herscheid“). Bei Bedarf können Spendenquittungen ausgestellt werden. Wer Sachspenden oder auch Gutscheine beisteuern möchte, kann sich an Björn Kirchhoff per E-Mail oder unter Tel. 0172 8760315 wenden. „Die Spenden werden zu 100 Prozent weitergeleitet“, verspricht Björn Kirchhoff. „Wir haben keinen verwaltungstechnischen Wasserkopf.“

Appell: Regional einkaufen

Mit ihrer Aktion wollen die Landwirt*innen auch auf sich und ihre Situation aufmerksam machen. „Gerade die Erzeuger von Lebensmitteln haben durch die Corona-Krise immense Umsatzeinbußen zu verkraften. Hinzu kommt, dass durch immer weiter steigende Auflagen und Gesetze die Produktionskosten in die Höhe steigen, der Erlös jedoch seit 30 Jahren nahezu stagniert“, schreibt der Verein LSV NRW in seiner Pressemitteilung. Den Verbraucher*innen müsse klar sein, dass sie beim Einkauf etwas für den Klima- und Umweltschutz tun könnten. „Kaufen Sie regional, das ist Ihr Beitrag für den Klimaschutz und für die deutsche Landwirtschaft“, appelliert Albert Schmitz, 2. Vorsitzender von LSV NRW.

An Regeln halten

Die lokalen Organisatoren Ramona Hesse und Björn Kirchhoff betonen ausdrücklich, dass diese Aktion nicht zu großen Menschenansammlungen führen soll, die wegen der Corona-Schutzverordnung bekanntlich verboten sind. Der Zug sei mit den Behörden abgesprochen und als Demonstration angemeldet – direkten Kontakt mit Zuschauern soll und wird es daher nicht geben. „Beobachten Sie den Zug am besten aus dem Auto heraus oder stellen Sie sich mit Abstand an den Straßenrand“, bittet Björn Kirchhoff. Er weist außerdem darauf hin, dass es nicht möglich ist, sich dem Trecker-Zug spontan anzuschließen. Die behördliche Genehmigung gelte nur für die angemeldeten Fahrzeuge.

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