Ralf Schwarzkopf (links), seit Mai für die CDU im Landtag, und Bürgermeister Sebastian Wagemeyer sprachen über die vielen Herausforderungen, vor denen Lüdenscheid und der Märkische Kreis stehen. Foto: Sven Prillwitz

Lüdenscheid. (PSL) Als Unternehmer und Kommunalpolitiker ist Ralf Schwarzkopf in Lüdenscheid bestens bekannt. Noch einigermaßen neu ist hingegen seine Rolle als Landtagsabgeordneter der nordrhein-westfälischen CDU-Fraktion. In dieser Funktion hat sich der 54-Jährige am Donnerstag, 15. September, erstmals mit Bürgermeister Sebastian Wagemeyer getroffen.

Eine gute Stunde dauerte der „Antrittsbesuch“. Ein knapper zeitlicher Rahmen angesichts der vielen drängenden Themen auf globaler und lokaler Ebene, waren sich beide einig. Aber: „Es ist wichtig, im Gespräch zu sein und zu bleiben“, sagte Schwarzkopf, der im Mai die meisten Stimmen im Wahlkreis 123 („Märkischer Kreis III) geholt hatte und damit erstmals in den Landtag einzogen war. „Wir müssen gemeinsam sehen, wo der Schuh drückt.“

Das sei an einigen Stellen der Fall. Für Lüdenscheid und die Region gelte das insbesondere mit Blick auf die Verkehrssituation, die angesichts der Vollsperrung der Talbrücke Rahmede und der A45 seit über neun Monaten äußerst schwierig sei. Auch die unterbrochenen Bahnverbindungen seien ein großes Problem. Schwarzkopf, der für die NRW-CDU unter anderem im Verkehrsausschuss sitzt, will sich hier besonders stark machen für seinen Wahlkreis.

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Demografie und digitale Transformation in Lüdenscheid standen bei dem Gespräch im Rathaus als weitere Themen auf dem Programm. Darüber hinaus ging es auch um die anhaltende Corona-Pandemie, die Energiekrise, globale Lieferketten und die infolge des Krieges in der Ukraine explodierenden Preise.

Viele Herausforderungen also, die es zu bewältigen gilt. Bürgermeister Wagemeyer dankte Schwarzkopf für seinen Besuch und hob die besondere Situation in dessen Wahlkreis hervor: „Wir haben drei Landtagsabgeordnete von Gewicht in ihren Fraktionen im Landtag. Das bietet eine große Chance, mit gemeinsamer Stimme für unsere Stadt und unsere Region eine Menge zu erreichen. Für die Bewältigung unserer Probleme kann das nur hilfreich sein“, sagte Wagemeyer.