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von links: MdL Marco Voge, Bürgermeister Ulrich Schulte, stellv. Verwaltungsleiter Hans-Peter Kapitain, Kämmerer Jens Groll Foto: Bernhard Schlütter


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Plettenberg. Der regelmäßige Austausch sei enorm wichtig, waren sich Ulrich Schulte und Marco Voge im Plettenberger Rathaus einig. Der heimische Landtagsabgeordnete war erneut zum Gespräch beim Bürgermeister zu Besuch. „Natürlich stehen wir im regelmäßigen Kontakt zu konkreten Themen und sehen uns häufig“, so Voge, der jährliche Besuch bei den Bürgermeistern der fünf Wahlkreis-Städte liege ihm aber trotzdem am Herzen. „Im ausführlichen und gezielten Gespräch kann man viele Aspekte noch konkreter beleuchten“, erklärt er. Ulrich Schulte pflichtet ihm bei und hebt positiv hervor: „Die Fachbereichsleiter können so ebenfalls teilnehmen, was die Möglichkeit bietet, auch Detailfragen aus den jeweiligen Ressorts zu besprechen.“ Von einem engen Draht würden beide Seiten profitieren, so der Tenor.

Förderantrag für Dura-Gelände gestellt

Im Mittelpunkt des Treffens standen dieses Mal städteplanerische Themen. So erkundigte sich Marco Voge nach dem aktuellen Stand in Bezug auf die Nachnutzung des Dura-Geländes. Bürgermeister Schulte und Fachbereichsleiter Hartmut Engelkemeier berichteten, dass der entsprechende Antrag an Regio.NRW an diesem Tag noch pünktlich rausgegangen sei. Die Verwaltung habe Konzept und Antrag rechtzeitig fertiggestellt. Der Landtagsabgeordnete hatte im Juli zwischen der Stadt und dem Wirtschaftsministerium vermittelt.

„Das Gespräch mit dem Staatssekretär und dem Ministerium in Düsseldorf hat uns auf den richtigen Weg gebracht“, stellt Schulte fest. Im Nachgang seien Beratung und Hilfestellung durch verschiedene Stellen von großem Nutzen gewesen. Voge betonte, dass ihm eine seriöse Begleitung wichtig gewesen sei: „Große Versprechungen helfen in so einer Situation nicht weiter. Man muss gemeinsam schauen, wie man in so einem Moment die beste Lösung für alle Beteiligten findet.“ Dabei sei eine sinnvolle Nachnutzung der zentralen Flächen wichtig. „Die Stadt hat ein gutes Konzept ausgearbeitet. Jetzt müssen wir weiter das Ziel verfolgen, dass Gewerbeflächen und damit Arbeitsplätze in Plettenberg erhalten bleiben. Wenn ich dabei noch mal vermitteln kann, stehe ich gerne zur Verfügung“, bot Voge seine weitere Hilfe an.



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Weitere Planung Elsetalentlastungsstraße

Um die Themen Gewerbegebiete und heimische Wirtschaft ging es ebenfalls in zwei weiteren Punkten des Gesprächs. So zeigte sich der Landtagsabgeordnete durch Besuche bei anliegenden Unternehmen gut informiert über die Planungen zur Elsetalentlastungsstraße. Die Vertreter der Stadt legten hier ebenfalls den Planungsstand dar. Die Planung werde auch noch das nächste Jahr in Anspruch nehmen. Dann soll eine möglichst zügige Umsetzung erfolgen, kündigte Ulrich Schulte an.

Außerdem plane man aktuell ein interkommunales Gewerbegebiet mit der Stadt Herscheid zwischen dem Köbbinghauser Hammer und Hüinghausen. Hier laufen derzeit die fachlichen Abstimmungen mit der Bezirksregierung. Sollte im weiteren Planungsverlauf Vermittlungsbedarf auftreten, so würde er an dieser Stelle ebenfalls versuchen, Bewegung in die Sache zu bringen, bot Voge seine Hilfe an.

Neben den planerischen Punkten wurden mit Stadtkämmerer Jens Groll und Fachbereichsleiter Hans-Peter Kapitain auch Dinge wie Gemeindefinanzierung und Rahmenbedingungen des Landes in Bezug auf Offene Ganztagsschulen diskutiert.

Kontinuierliche Zusammenarbeit

Besonders bei längerfristigen Entwicklungen sei die kontinuierliche Zusammenarbeit wichtig. „Natürlich kann man nicht immer auf Anhieb eine konkrete Lösung anbieten, aber mir ist es wichtig vor Ort ein Gespür dafür zu bekommen, wo wir auf Landesebene ansetzen müssen“, erklärt Voge das Treffen und bedankte sich beim Bürgermeister und den Fachbereichsleiter für ihre Zeit. Wo in den Städten konkret der Schuh drücke und was perspektivisch die großen Themen für Kommunen und Menschen in unserer Region sind, gelte es gemeinsam herauszufinden. Dabei komme es nicht auf parteipolitische Färbung an, so der Abgeordnete: „Am Ende sitzen wir alle im gleichen Boot.“

Quelle: Pressemitteilung des Wahlkreisbüros von Marco Voge (MdL, CDU)

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