Landrat Marco Voge tauschte sich in Iserlohn aus mit Johanniter-Regionalvorständin Stefanie Ueßeler, Hospizdienst-Leiterin Bettina Wichmann und Jonas Seid, Mitarbeiter Marketing und Fundraising bei den Johannitern. (von rechts). Foto: Johanniter/Sabine Eisenhauer
Iserlohn/Märkischer Kreis. Zum „Tag der Kinderhospizarbeit“ informierte sich MK-Landrat Marco Voge über das Wirken des
Johanniter-Hospizdienstes in Südwestfalen. „Sie leisten
wertvolle Arbeit, die Aufmerksamkeit und Wertschätzung
verdient“, betonte er.
„Die Kinderhospizarbeit ist ein wichtiges Thema. Mit ihrem Wirken
wird die christliche Nächstenliebe tagtäglich gelebt, das ist ein
wichtiger Beitrag für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft“, betonte Marco Voge im Gespräch mit
den Verantwortlichen des Kinder- und Jugendhospizdienstes „Kleine Raupe“ der Johanniter in Südwestfalen.
Anlässlich des bundesweiten „Tag der Kinderhospizarbeit“ hatten ihn die südwestfälischen Johanniter als evangelische Hilfsorganisation am 10. Februar zu einem Gespräch in ihre
Dienststelle in Iserlohn eingeladen. „Wir freuen uns sehr darüber, dass Sie sich Zeit nehmen und diesem wichtigen Thema widmen“, freute sich Johanniter-Regionalvorständin Stefanie Ueßeler über den Besuch.
Denn die Familien mit einem lebensverkürzend erkrankten Kind benötigten gerade in der Pandemie die Solidarität ihrer Mitmenschen. So gebe es zum Beispiel Familien, bei denen die Geschwisterkinder aus Sorge vor einer Infektion im Distanzunterricht blieben oder anstehende Klinikaufenthalte verschoben würden.

Wie die hauptamtlichen Koordinatorinnen und ausgebildeten
Ehrenamtlichen des Dienstes „Kleine Raupe“ die Familien begleiten, schilderte dessen Leiterin Bettina Wichmann beim Gespräch mit dem Landrat: „Wir haben Zeit für die Wünsche und Bedürfnisse der Familien, wir bieten ihnen Entlastung, Gespräche oder auch einfachmal das gemeinsame Schweigen an.“

Für dieses Wirken suche der Dienst nun vor allem weitere
engagierte Menschen, die nach einer Ausbildung durch die
Johanniter ehrenamtlich mitwirkten. „Angesprochen sind dabei vor allem auch jüngere Menschen sowie Männer und Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Migrationshintergrund“, sagte Bettina Wichmann. Denn unter anderem gebe es derzeit viele Anfragen nach einer Begleitung von russisch-, polnisch- oder türkischsprachigen Familien.
Sie überreicht dem Landrat das grüne Band der Hoffnung als
Zeichen des Tages der Kinderhospizarbeit sowie einen Teddy und die Plüschraupe des Johanniter-Kinderhospizdienstes. „Die Raupe ist ein sehr schönes Symbol, das neben verspielter Leichtigkeit auch die Wandlung hin zu einem Schmetterling veranschaulicht“, meinte der Landrat und sicherte beiden Plüschtieren einen Ehrenplatz in seinem Büro zu.

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