Symbolfoto: Gerd Altmann/pixabay.com

Bielefeld/Brügge. Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) hat zwei Disziplinarverfahren gegen ehemalige Pfarrer der Ev. Kirchengemeinde Brügge in Lüdenscheid eingeleitet. Dabei geht es um die Klärung der Vorwürfe, die beiden Theologen hätten Hinweise zu den sexuellen Übergriffen eines ehrenamtlichen Jugendmitarbeiters gegenüber Jugendlichen bekommen und seien diesen nicht nachgegangen.

Die Vorfälle erstrecken sich über einen Zeitraum von über 30 Jahren. Der Tatverdächtige hat im August 2020 – während des laufenden polizeilichen Ermittlungsverfahrens – Suizid begangen. Die kircheninternen Untersuchungen zur Aufklärung der Tatvorwürfe gehen allerdings auf allen drei Ebenen weiter: in der Kirchengemeinde, im Kirchenkreis und in der Landeskirche. Da Pfarrerinnen und Pfarrer der Dienstaufsicht der Landeskirche unterliegen, hat diese auch die beiden Disziplinarverfahren eingeleitet.

Bis die Vorwürfe geklärt sind, gilt die Unschuldsvermutung. Weitere Informationen sind deshalb zurzeit nicht zu erhaltern, da es sich um ein laufendes Verfahren handelt.

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