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Der Lärmaktionplan der Stadt Meinerzhagen soll um die dritte Stufe erweitert werden. Foto: pixabay.com

Meinerzhagen. Die Stadt Meinerzhagen erweitert den seit 2009 bestehenden Lärmaktionsplan auf seine 3. Stufe. Der Plan umfasst alle Hauptverkehrsstraßen im Stadtgebiet mit einem Aufkommen von mehr als drei Millionen Fahrzeugen im Jahr, so dass verschiedene Bereiche neu aufgenommen und entsprechende Maßnahmen zum Lärmschutz getroffen werden müssen.

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Die Details zum Lärmaktionsplan und den angedachten Maßnahmen zur Lärmminderung sind Thema einer öffentlichen Anhörung am 29. Mai, zu der die Stadt Meinerzhagen alle interessierten Bürgerinnen und Bürger einlädt.

Die gute Nachricht: Seit Inkrafttreten des Lärmaktionsplans in seiner zweiten Stufe sind die von Lärm betroffenen Bereiche um rund zwei Drittel zurückgegangen. Aktuell weisen nur noch 42 Gebäude mit 64 Wohnungen und 170 Bewohnern Lärm-probleme auf. Diese sind, entsprechend einer EU-Richtlinie und dem Bundesimmis-sionsschutzgesetz, zu dokumentieren und um Maßnahmen zur Lärmminderung zu ergänzen. Der nun erstellte Entwurf des Lärmaktionsplans Stufe 3 soll im Rahmen der Informationsveranstaltung, die ab 18.00 Uhr im Ratssaal stattfinden wird, vor-gestellt und die Erforderlichkeit, Zielsetzung sowie Zwecke sollen erläutert werden.



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Entwurf liegt vom 5. bis 21. Juni aus

Auch im Anschluss an die Veranstaltung gibt es die Gelegenheit zur Beteiligung: Der Entwurf des Lärmaktionsplans wird zwischen dem 5. und dem 21. Juni im Fachbereich Technischer Service, Fachdienst 3/61 Stadtplanung, im Rathausgebäu-de 4, Bahnhofstraße 9, 1. OG, Zimmer 104/105, während der Dienststunden öffentlich zur Einsicht ausgelegt. Während der Offenlegungszeit können Stellungnahmen hierzu bei der Stadtverwaltung schriftlich oder zur Niederschrift abgegeben oder per E-Mail an die Adresse stadtplanung@meinerzhagen.de gesendet werden. Die Unterlagen finden Sie darüber hinaus ab dem 05. Juni auch auf der Homepage der Stadt Meinerzhagen.

Weniger betroffene Bereiche

Nach der gesetzlichen Definition liegen Lärmprobleme dann vor, wenn an Wohnungen, Schulen, Krankenhäusern oder anderen schutzwürdigen Gebäuden bestimmte Schallpegel an den Fassaden überschritten werden. Es handelt sich hierbei um einen Dauerschallpegel von 70 dB(A), der für alle 24 Tagesstunden und alle Tage des Jahres im Mittel errechnet wird, und einen Dauerschallpegel von 60 dB(A), der überalle Nächte des Jahres gemittelt wird.

Überschreitungen in folgenden Bereichen

Im Stadtgebiet Meinerzhagen werden die Grenzwerte in folgenden Bereichen überschritten:
• An der A 45 bei einigen nahe der Fahrbahn gelegenen Wohngebäuden im
Außenbereich, in der Ortslage Grünewald und am Darmcher Weg,
• an einzelnen straßennahen Gebäuden an der B 54 zwischen Weißenpferd,
kurz hinter der Stadtgrenze nach Kierspe, und der Einmündung Volmestraße
und im Bereich der Gebäude Oststraße 41, 43, 45, 48 und 50,
• an einzelnen straßennahen Gebäuden entlang der L 528 an der Bahnhofund
Weststraße,
• an einzelnen straßennahen Gebäuden entlang der L 306 (Südumgehung),
betreffend die Gebäude Fumberg 5, 6, 10 und Heerstraße 10,
• an einzelnen straßennahen Gebäuden entlang der L 539 in den Außenbereichsortslagen Grünenthal, Sinderhof, Listertal, Listerhammer und Österfeld.

Die Lärmschutzmaßnahmen werden hauptsächlich in Form von passiven Schallschutzmaßnahmen, z.B. durch den Einbau von Schallschutzfenstern oder Lüftern invorhandenen Wohngebäuden, erfolgen. Ihre Durchführung übernimmt der dafür verantwortliche Landebetrieb Straßenbau NRW als Straßenbaulastträger.

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