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Kurz notiert im Hönnetal

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Hier finden Sie die aktuellen Meldungen aus dem Hönnetal.

Offene Sprechstunde im Familienzentrum

Menden. Am Mittwoch, den 27. April 2022 bietet das Familienzentrum Bösperde/Halingen eine offene Sprechstunde für Eltern an. In der Zeit von 14 bis 15 Uhr beantwortet Nikola Hackenholz vom Institut für Frühförderung und Heilpädagogik in der städtischen Kita Bösperde, Bonhoefferstr. 7 Fragen von Eltern. Interessierte können sich unter der Telefonnummer 02373 67625 anmelden.

Umzug Seniorentreff und Seniorenberatung

Menden. Der städtische Seniorentreff verschwindet nach und nach in Umzugskartons und Kisten. Der Umzug des beliebten Treffpunktes ist in vollem Gange. Parallel dazu werden noch zwingende Umbauarbeiten am Übergangsstandort an der Kolpingstraße durchgeführt. Aus diesem Grund gibt es aktuell leider auch noch keinen Termin für die Wiedereröffnung des Seniorentreffs.

Ein Termin steht jedoch sicher fest: Seit dem 14. April 2022 wird der Städtische Seniorentreff und die Seniorenberatung unter seiner neuen Telefonnummer 02373 174 96 99 erreichbar sein. Die Leiterin des Seniorentreffs, Iris Schieferdecker, wird ab diesem Tag ihr neues Büro, an der Kolpingstraße beziehen und ist somit nahtlos für Fragen und Beratungen telefonisch ansprechbar.

Mit dem Umzug des Seniorentreffs und dem damit beginnenden Umbau des Bürgersaalgebäudes in ein Bürgerhaus, ist seit Januar 2022 auch die „Nette Toilette“ im Seniorentreff entfallen. Alternativ kann weiterhin im Foyer des Neuen Rathauses nur wenige Meter weiter eine „Nette Toilette“ angesteuert werden.

Der Seniorentreff und die Seniorenberatung der Stadt Menden wird während des Umbaus am Neumarkt vorübergehend an der Kolpingstraße 33 und 35 untergebracht.
Sobald der Umbau, im Zentrum von Menden, in einigen Jahren abgeschlossen ist, finden auch die Angebote vom Seniorentreff wieder ein Zuhause im neugestalteten Bürgerhaus in der Innenstadt von Menden.

Die städtische Beratungsstelle für Frauen und Mädchen bietet Beratung für geflüchtete Frauen aus der Ukraine an

Iserlohn. Die Beratungsstelle für Frauen und Mädchen von der Gleichstellungsstelle der Stadt Iserlohn bietet speziell für Frauen, die aus der Ukraine geflüchtet sind, immer dienstags zwischen 11 und 13 Uhr, mit Unterstützung einer Dolmetscherin, Beratung an.
Die Beratungsstelle versteht sich als Wegweiser für die Frauen und gibt einen Überblick über die verschiedenen Beratungs- und Hilfeeinrichtungen, die sowohl in Iserlohn als auch landes- und bundesweit für Frauen angeboten werden.

Die Frauen werden beraten zu Themen wie Gewaltschutz, Schutz vor sexueller Ausbeutung und Übergriffen sowie Diskriminierungserfahrungen.
Die Beratung ist kostenlos und vertraulich. Termine können bei Sabrina Diedrich unter 02371 217-1332 oder per Mail an Sabrina.Diedrich@iserlohn.de angemeldet werden. Die Beratung findet im Rathaus I (Schillerplatz 7, 58636 Iserlohn) statt.

Öffentliche Führung durch das Stadtmuseum Iserlohn

Iserlohn. Das Stadtmuseum Iserlohn (Fritz-Kühn-Platz 1) lädt alle Interessierten herzlich ein zu einer öffentlichen Führung am Donnerstag, 28. April, um 11 Uhr.

Die Führung dauert etwa neunzig Minuten. Es gilt die Maskenpflicht. Die Teilnahme kostet drei Euro (ausgenommen Kinder unter 14 Jahren). Um Anmeldung wird gebeten unter Telefon 02371 217-1961 und -1963 oder per E-Mail an: museum@iserlohn.de.

Weitere Informationen finden Interessierte unter www.stadtmuseum-iserlohn.de.

Die Geschichte der jüdischen Familie Ehrlich in Iserlohn

Iserlohn. Am kommenden Dienstag, 26. April, wird die stadtgeschichtliche Veranstaltungsreihe von Stadtarchiv und Stadtmuseum Iserlohn fortgesetzt. Stadtarchivar Rico Quaschny stellt die Geschichte der jüdischen Familie Ehrlich in Iserlohn vor. Beginn des Vortrags ist um 18.30 Uhr im Forum des Gymnasiums An der Stenner (Stennerstraße 5).

Seit 1887 war die jüdische Familie Ehrlich in Iserlohn ansässig. Sie gründete und führte über mehrere Jahrzehnte ein großes Haushaltswarengeschäft mitten in der Iserlohner Innenstadt im Haus Markt 10 (heute Alter Rathausplatz 10). Der Machtantritt der Nationalsozialisten bedeutete einen Einschnitt. Schon beim ersten Boykott des NS-Regimes am 1. April 1933 war das Geschäft betroffen, in der Reichspogromnacht 1938 wurden Schaufenster und Waren zerstört. Kurz darauf folgte der Zwangsverkauf. Siegfried Ehrlich kam noch wenige Wochen vor Kriegsende 1945 nach seiner Verschleppung in Berlin ums Leben. In dem Vortrag wird die Geschichte der Familie Ehrlich als Beispiel einer jüdischen Familie aus Iserlohn skizziert, die bis 1933 anerkannt und integriert war und danach diskriminiert, verfolgt, deportiert und schließlich ermordet wurde.

Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe „Jüdisches Leben und jüdische Schicksale in Iserlohn, Letmathe und Hennen“ von Stadtarchiv und Stadtmuseum Iserlohn, an der die Volkshochschule Iserlohn und der Verein 321–2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V. als Kooperationspartner beteiligt sind.

Der Eintritt kostet vier Euro, Ermäßigungsberechtigte zahlen zwei Euro. Für Schülerinnen und Schüler ist der Eintritt frei.

K16 Iserlohn: Erneuerung der Fahrbahnoberfläche

Iserlohn. Wie der Märkische Kreis mitteilt, wird die K 16 wegen notwendiger Tiefbau- und Asphaltarbeiten vom Kreuzungsbereich Halinger Dorfstraße/Bertingloher Straße in Richtung Gut Bertingloh voraussichtlich ab dem 9. Mai vier Wochen für den öffentlichen Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Auf einer Länge von ca. 1,2 Kilometern wird die Fahrbahnoberfläche der Kreisstraße 16 grundhaft erneuert. Das teilt der Regiebetrieb Gebäudemanagement und Kreisstraßen des Märkischen Kreises mit. Der Anliegerverkehr in dem Baustellenbereich soll nach Möglichkeit aufrechterhalten werden. Je nach Baufortschritt und den anstehenden Arbeiten kann es aber möglich sein, dass eine Befahrung des Baubereiches auch für die Anlieger nicht möglich ist. Das bauausführende Unternehmen und der Märkische Kreis werden versuchen, die Einschränkungen für die betroffenen Anlieger so gering wie möglich zu halten. Eine Umleitungstrecke wird über die Bundesstraße 233, die Landesstraße 680 und die Kreisstraße 16 durch das Gewerbegebiet Iserlohn – Sümmern für den Zeitraum der erforderlichen Arbeiten entsprechend ausgeschildert.

Ehemaliges Krankenhaus als Unterbringungsmöglichkeit für geflüchtete Menschen

Iserlohn. Nachdem die Stadt Iserlohn in den vergangenen Tagen erneut das Gebäude des ehemaligen Marienhospitals in Letmathe besichtigt hat, steht jetzt fest: mit vertretbarem Aufwand könnten in einem ersten Schritt 18 Räume für die Unterbringung geflüchteter Menschen aus der Ukraine genutzt werden. Weitere Räume wären ebenfalls geeignet, müssten aber baulich noch vorbereitet werden. Aktuell klärt die Stadt mit dem Eigentümer weitere Details, um schnellstmöglich über die Räume verfügen zu können.

Beigeordneter Martin Stolte befürchtet angesichts des anhaltenden Krieges in der Ukraine, dass die Räume des ehemaligen Marienhospitals in den nächsten Wochen und Monaten auch tatsächlich benötigt werden. Bisher hat es die Stadt Iserlohn geschafft Massenunterkünfte zu vermeiden. Die insgesamt 655 in Iserlohn aufgenommen Flüchtlinge (darunter 69 Kinder unter sechs Jahre und 112 schulpflichtige Kinder und Jugendliche) konnten alle in Wohnungen, in städtischen Unterkünften sowie bei Privatpersonen untergebracht werden – das bleibt auch weiterhin das Ziel.

Beigeordneter Stolte ist sehr beeindruckt: „Wir sind sehr dankbar, dass Wohnungsgesellschaften, private Vermieter, Kirchengemeinden und andere Institutionen hier sehr engagiert sind. Darüber hinaus stellen immer noch viele Iserlohnerinnen und Iserlohner privat Zimmer zur Verfügung und unterstützen in vielfältiger Weise die Geflüchteten.“

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