Kurz notiert Hönnetal

Hier finden Sie die aktuellen Meldungen aus dem Hönnetal.

Öffentliche Führungen durch den Luftschutzstollen Altstadt

Der Luftschutzstollen unter der Obersten Stadtkirche ist ein Zeuge des Schreckens, den der Luftkrieg gegen die Zivilbevölkerung verursachte. Der Stollen wurde mitten im Zweiten Weltkrieg geplant, nie zu Ende gebaut und ist bis heute weitgehend unverändert erhalten geblieben.

Iserlohn stellte aufgrund der hier ansässigen Metallindustrie ein mögliches Angriffsziel der Alliierten dar. Ab Sommer 1943 wurde daher im „Bilstein“, dem Felsen unterhalb der Obersten Stadtkirche, der Bau des Luftschutzstollens Altstadt in Angriff genommen – eine von drei geplanten Stollenanlagen in Iserlohn. Ursprünglich für rund 6.000 Menschen geplant, konnte der Stollen bis Kriegsende lediglich rund 2.000 Schutzsuchenden Zuflucht bieten. Er ist heute ein beeindruckender Gedächtnisort für eine beängstigende Epoche.

Das Stadtmuseum Iserlohn hat für das zweite Halbjahr mehrere Führungen durch den Luftschutzstollen geplant, für die ab sofort Anmeldungen entgegen genommen werden. Hier die Termine:

  • Freitag, 5. August, 15 Uhr
  • Freitag, 30. September, 16 Uhr
  • Mittwoch, 9. November, 16 Uhr
  • Mittwoch, 30. November, 17 Uhr

Die Führungen starten jeweils im Stadtmuseum am Fritz-Kühn-Platz 1 und dauern etwa eine Stunde. Die Teilnahme kostet vier Euro (ausgenommen Kinder unter 14 Jahren). Anmeldungen sind telefonisch unter 02371 217-1961 und -1963 oder per E-Mail an museum@iserlohn.de möglich.

Weitere Informationen finden Interessierte unter www.museen-iserlohn.de.

K21 wird bereits am 29. Juli wieder freigegeben

Menden. Gute Nachricht von der Kreisstraße 21 in Menden: Die Asphaltarbeiten können deutlich eher beendet werden als ursprünglich geplant. Sie wird am Freitag im Laufe des Tages wieder für den Verkehr freigegeben.

Die erforderlichen Asphaltarbeiten auf der Kreisstraße 21 in Menden – Abzweig K 21 / Splithof und Abzweig K 21 / K 23 Wolfskuhle – werden schneller abgeschlossen sein als zunächst geplant. Das teilt der Märkische Kreis mit. Die Arbeiten unter Vollsperrung hatten am 20. Juli begonnen. Grund: Die Fahrbahnoberfläche war mit Netzrissen durchzogen und die Griffigkeit der bestehenden Asphaltdeckschicht nicht mehr gegeben. Im Zuge der Fahrbahndeckensanierung wurde der vorhandene Asphalt acht Zentimeter tief abgefräst. Anschließend wurden vier Zentimeter Asphaltbinder und vier Zentimeter Asphaltdeckschicht neu eingebaut. Nach Herstellung der neuen Fahrbahnoberfläche werden die Bankettbereiche wieder eingearbeitet.

Der Abschluss der Arbeiten war bis zum 12. August geplant. Nun teilt der Regiebetrieb Gebäudemanagement (Kreisstraßen) mit, dass aufgrund der guten Wetterlage die Asphaltarbeiten bereits früher abgeschlossen werden können. Die Kreisstraße 21 wird am Freitag, 29. Juli, im Laufe des Tages wieder für den Verkehr freigegeben.

Die Baukosten zur Wiederherstellung der Fahrbahn belaufen sich auf rund 210.000 Euro.

„Mord am Hellweg X“: Europas größtes internationales Krimifestival geht ab sofort mit allen Veranstaltungen in den Vorverkauf

Iserlohn.  Wie seit 2002 gewohnt, wurde auch für die aktuelle Jubiläumsausgabe von „Mord am Hellweg“ ein hochspannendes Programm zusammengestellt, das vom 17. September bis 12. November einen guten Überblick über das aktuelle Krimigenre und seiner Akteure gibt. In den vergangenen Monaten ist das Festivalprogramm kontinuierlich gewachsen und präsentiert sich im Herbst mit mehr als 180 Lesungen und 400 Mitwirkenden an über 100 verschiedenen, teilweise außergewöhnlichen Veranstaltungsorten.

Zahlreiche Stars der Krimiszene aus aller Welt kommen im Herbst an den Hellweg. Krimifans dürfen sich auf die neu in den Vorverkauf hinzugekommenen Sololesungen unter anderem mit Takis Würger, Yrsa Sigurðardóttir, Chris Carter, Carla Berling, Ulrich Wickert, Eberhard Michaely, Mona Nikolay, Jörg Juretzka, Jens Henrik Jensen, Anna Schneider, Ingrid Noll, Sebastian Fitzek, Thorsten Schleif, Sunil Mann, Petra Hammesfahr, Volker Kutscher, Jean-Luc Bannalec, Dora Heldt, Wolfgang Schorlau und Claudio Caiolo, Mons Kallentoft und Jürgen Kehrer freuen.

Auch die Waldstadt Iserlohn wird für so manche spannungsreiche und packende Krimiabende sorgen. Los geht es am Donnerstag, 29. September, um 19.30 Uhr in der Historischen Fabrikanlage Maste-Barendorf. Oliver Bottini liest aus seinem Kriminalroman „Einmal noch sterben“. In der Dechenhöhle geht es am Samstag, 15. Oktober, mit Krischan Koch „Hinab in Grotten und Hallen“ weiter. Seine beiden Krimilesungen beginnen um 15.45 und 18.15 Uhr mit Führung bzw. um 17 und 19.30 Uhr ohne Führung durch die Höhle. Auf einen Revival Day der besonderen Art dürfen sich zu Halloween am Montag, 31. Oktober, um 18 Uhr alle Krimibegeisterten freuen. Anlässlich seines Jubiläums lässt das Festival beliebte Crime Specials wieder aufleben, so auch die große Crime-Mystery-Night, die letztmalig 2010 veranstaltet wurde. Unter anderem mit dabei sind Marie-Luise Marjan, Ralf Kramp und Stefan Keim. Den Abschluss der Iserlohner Krimiabende macht Chris Carter. Am Mittwoch, 2. November, entführt er um 19.30 Uhr im Parktheater Iserlohn in die Welt eines Serienkillers mit seinem Buch „Blutige Stufen“.

Zum Ausklang des Jubiläums feiert „Mord am Hellweg“ dann am Samstag, 12. November, mit den Krimigrößen Arne Dahl, Simon Beckett, Håkan Nesser und Sebastian Fitzek seinen fulminanten „Final Criminal Act“ in der Rohrmeisterei in Schwerte.

Tickets sowie ausführliche Veranstaltungsbeschreibungen sind online auf www.mordamhellweg.de erhältlich. Für viele Veranstaltungen gibt es zusätzlich ermäßigte Tickets für RUHR.TOPCARD-Inhaberinnen und -Inhaber. Und ab August lädt auch das gedruckte „Mord am Hellweg X“-Programmheft auf 116 Seiten wieder zum Stöbern ein. Tickets für die Veranstaltungen in Iserlohn sind auch bei der Stadtinformation Iserlohn im Stadtbahnhof (Bahnhofsplatz 2, Telefon 02371 217-1819) zu bekommen.

Am Mittwoch: Vortrag beleuchtet die Geschichte des Von-Scheibler-Hauses

Iserlohn. Wer sich für die Geschichte des Von-Scheibler-Hauses interessiert, erfährt am Mittwoch, 3. August, von 14 bis 16 Uhr mehr darüber. Dann lädt der ehrenamtliche Dienst „Continue“ in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Iserlohn alle Interessierten herzlich zu einem Vortrag ins Erdgeschoss des Gebäudes am Theodor-Heuss-Ring 24 ein. Der Museumspädagoge Peter Häusser wird die Historie des Gebäudes beleuchten, das 1773 erbaut wurde, ehemals eine Volksschule, das Arbeitsamt und das Bauamt der Stadt Iserlohn beherbergte und in das im Laufe der Zeit das Studio von Radio MK, die Städtische Galerie Iserlohn und das Restaurant El Ambiente einzogen. Heute befinden sich im zweiten Obergeschoss des Gebäudes das städtische Kulturbüro, die Servicestelle Ehrenamt, die hauptamtliche Koordinierungsstelle für den ehrenamtlichen Dienst der Stadt Iserlohn „Continue“ und das ehrenamtlich besetzte Continue-Büro.

Im Rahmen des Vortrages wird Continue-Koordinatorin Nicole Behlau einen kurzen Einblick in die Entwicklungsgeschichte des ehrenamtlichen Dienstes geben, dessen Umzug vom Rathaus II am Werner-Jacobi-Platz zum Theodor-Heuss Ring ein markanter Schritt war. Ab August bietet das Continue-Büro an dieser Stelle zwei Mal pro Woche wieder Beratungen zu Hilfe- und Engagementmöglichkeiten an.

Im Anschluss an den Vortrag besteht Gelegenheit zum Austausch. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Spendenbox zugunsten Continues steht in der Galerie bereit.

Zur organisatorischen Vorbereitung der Veranstaltung wird um Anmeldung per Mail an continue@iserlohn.de gebeten.

Die „Weiberwirtschaft“ trotzt auch schwierigen Zeiten und freut sich über neue Gesichter

Iserlohn. Seit nunmehr sieben Jahren treffen sich die Frauen der „Weiberwirtschaft“ in teils wechselnder, aber überwiegend beständiger Zusammensetzung und trotzen auch schwierigen Zeiten. Denn die Frauen mussten wegen der Corona-Pandemie längere Pausen in Kauf nehmen, sind nun aber zuversichtlich, dass die kommende Zeit wieder regelmäßige Treffen zulässt. Zudem freuen sich die aktuell bis zu sieben Damen über neue Gesichter.

Der offene Frauen-Treff findet jeden Freitag statt und heißt Frauen jeden Alters und aller Kulturen herzlich willkommen. Die Themen legen die Besucherinnen selbst fest – je nach aktuellen Erlebnissen, Ereignissen oder Stimmung wird über alles geredet oder diskutiert. Das Angebot kann als eine kleine „Zeitinsel“ mit genügend Muße für Gespräche sowie Raum für Ideen verstanden werden, mit Platz für jede, die Lust hat, mal unverbindlich herein zu schauen und dabei zu sein.

Begleitet und unterstützt wird der Frauen-Treff von der städtischen Gleichstellungsstelle. „Ich kann mir gut vorstellen, dass die „Weiberwirtschaft“ im Besonderen  älteren Frauen eine wunderbare Möglichkeit bietet, neue Kontakte zu knüpfen und eventuell aus der noch nachklingenden Corona-Isolation auszubrechen“, erklärt Gleichstellungsbeauftragte Patricia da Cruz Santos. Aktuell trifft sich die Runde freitags von 15 bis 17 Uhr im Café Schnöggel am Fritz-Kühn-Platz. Eine Kontaktaufnahme vor dem ersten Besuch ist wünschenswert. Ansprechpartnerin ist Annegret Simon (Telefon 02371 5876).

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