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Raum „Schachbalken und Adler“ mit der Ahnengalerie der Grafen von der Mark
Die Museen des Märkischen Kreises schließen aufgrund der Coronaschutzverordnung. Foto: Heinz-Dieter Wurm/Märkischer Kreis

Altena. (pmk) Mit der am 2. November in Kraft tretenden Coronaschutzverordnung des Landes NRW schließt der Märkische Kreis seine Museen für den November und sagt alle Kulturveranstaltungen ab.

Nach der neuen Coronaschutzverordnung des Landes NRW bleiben alle Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung zuzuordnen sind, ab dem 2. November geschlossen. Dazu zählen auch die Museen des Märkischen Kreises: Die Museen Burg Altena und das Deutsche Drahtmuseum schließen damit bis zum 30. November. An der Luisenhütte in Balve endet die Saison wie geplant am 31. Oktober.

“Natürlich ist die Schließung für uns und unsere Besucher sehr schade, aber angesichts der steigenden Infektionszahlen sind die Maßnahmen nachvollziehbar”, so Detlef Krüger, Leiter des Fachdienstes Kultur beim Märkischen Kreis. Die Zeit könne dafür genutzt werden die didaktische und mediale Aufwertung der Burg Altena und des Weyhe-Park voranzutreiben, so Krüger.

Guter Besuch in Herbstferien

Das Drahtmuseum und die Luisenhütte hatten seit dem 19. Mai mit strengen Hygieneregeln für die Besucher geöffnet. Für die Museen Burg Altena musste eigens ein Hygienekonzept mit neuer Wegeführung her. Erst am 30. Juni konnte es seine Türen wieder öffnen. Obwohl nicht alle Ausstellungsräume zugänglich waren, besuchten in den Herbstferien rund 1.000 Besucher mehr die Museen auf der Burg und das Drahtmuseum, als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres.

Puppentheater-Festival fällt aus

Auch die Kulturveranstaltungen sind aufgrund der neuen Regelungen auf Eis gelegt: Die für die kommende Woche geplanten Puppentheatertage sind gestrichen. “Wir versuchen, das geplante Programm genauso im nächsten Herbst durchzuführen, damit die viele Mühe und Arbeit nicht umsonst gewesen ist”, heißt es aus dem Fachdienst Kultur. Bei den acht ausgebuchten Vorstellungen für Kindergärten und Grundschulen wären jeweils maximal 40 Kinder anwesend gewesen. Die vier offenen Veranstaltungen für Erwachsene und Familien hatten rund 100 Reservierungen.

“Glanzlicht” findet statt

Große Events wie das Winter-Spektakulum hatte der Kreis schon frühzeitig abgesagt. Mitarbeiter, die durch den Ausfall von Events freie Kapazitäten haben, unterstützen die Gesundheitsdienste in ihrer Arbeit. “Das sind seit März immer so sechs bis sieben Personen”, berichtet Krüger.

Ein Highlight bleibt erhalten: Das Beleuchtungsprojekt “Glanzlicht Burg Altena” startet wie geplant am 27. November und lässt die Höhenburg in der Vorweihnachtszeit in prächtigen Farben erstrahlen.

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