torsten-sauer
Torsten Sauer, Leiter des Sachgebiets „Gesundheits- und Pflegeplanung“, warb für eine kreisweite Vernetzung im Bereich Gesundheit und Pflege. Foto: Bernd Grunwald/Märkischer Kreis

Märkischer Kreis. (pmk) Um das neue Handlungskonzept des Kreises zur gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung im Märkischen Kreis zu diskutieren und abzustimmen, trafen sich Fachverantwortliche des Kreises und der Städte und Gemeinden im Kreishaus Altena. Hintergrund für das Konzept ist die demografische Entwicklung, die sich in den kommenden Jahren ganz erheblich auf die gesundheitliche und pflegerische Versorgung in den hiesigen Städten und Gemeinden auswirken wird.

In vier Workshops zu den Themen “Gesundheitliche Versorgung”, “Pflegerische Versorgung”, “Gesundheitsförderung und Prävention für ältere Menschen” sowie “Wohnen im Alter” wurden Ziele und Maßnahmen besprochen, die künftig vom Kreis und von den Kommunen gemeinsam bearbeitet werden. Denn auch wenn die Zuständigkeit in vielen Bereichen beim Bund, beim Land oder bei den Kranken- und Pflegeversicherungen liegt, so können Kreis und Kommunen in ihrem Rahmen initiativ aktiv werden und die beteiligten Akteure zusammenbringen. “Es ist allemal besser, sich mit den anstehenden Herausforderungen auseinanderzusetzen, als untätig abzuwarten”, meint Volker Schmidt, Leiter des Fachbereichs Gesundheit und Soziales des Märkischen Kreises.

Langfristig angelegte Agenda

Von den vielen Maßnahmen werden einige bereits in diesem Jahr umgesetzt. Dennoch ist das Handlungskonzept als langfristig angelegte Agenda zu verstehen. Einige Stichworte aus dem umfangreichen Maßnahmenkatalog lauten: hausärztliche Versorgung, Einsatz digitaler Technologien, barrierefreies und seniorengerechtes Wohnen, Mobilität, Sportangebote für ältere Menschen. Die einzelnen Punkte sind zum Teil nicht neu, sie werden jedoch durch das Handlungskonzept in einen Gesamtzusammenhang gebracht.

Federführend für diese Aktivitäten beim Kreis ist das Sachgebiet “Gesundheits- und Pflegeplanung” unter der Leitung von Torsten Sauer. “Mit dem Konzept haben wir erstmals die Möglichkeit, die vielschichtigen Zusammenhänge in der Gesundheits- und Pflegeversorgung kompakt darzustellen, unsere Planungsprozesse daran auszurichten und die Umsetzungsschritte systematisch festzuhalten, und zwar insgesamt wie auch individuell für jede einzelne Kommune”, erläutert Sauer das Diskussionsergebnis.

Wir brauchen Dich, um die Zukunft von TACH! zu sichern. Bitte mach mit! Unterstütze uns auf Steady

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here