Für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und andere Insekten sind Wildblumen eine unverzichtbare Nahrungsquelle. Foto: Ulla Erkens/Märkischer Kreis

Märkischer Kreis. (pmk) Landwirtinnen und Landwirte, die auf ihren Ackerflächen zusätzlich etwas für die Artenvielfalt tun möchten, können dies mit wenig Aufwand tun: durch das freiwillige Anlegen von Blühstreifen. Der Märkische Kreis unterstützt die Landwirtschaft beim Anlegen solcher Blühstreifen, indem er die Kosten für naturschutzkonformes Saatgut übernimmt.

Aus Sicht des Naturschutzes bieten diese Streifen Nahrungsraum für viele Insekten unserer Region und damit auch gleichzeitig Nahrung für die Insekten fressenden Arten. Darüber hinaus bieten sie für zahlreiche Arten einen Rückzugsraum. Die Blütenpracht bereichert zudem das Landschaftsbild. Je nach Breite können die Blühstreifen schließlich auch als Bejagungsschneisen dienen, was für die angestrebte Reduzierung der Schwarzwildbestände und somit zur Verhinderung der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest förderlich ist.

Die Landwirtinnen und Landwirte erhalten das vom Kreis beschaffte Saatgut ab circa Ende April über den WLV-Kreisverband und können dort bereits jetzt ihr Interesse anmelden.

Weitere Informationen gibt es außerdem bei der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises, Herrn Schäckermann, Tel. 02351/966-6367, Mail landschaft@maerkischer-kreis.de.

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