Matschiges Geläuf, Híndernisse sowie zahlreiche Bergauf- und Bergab-Passagen verlangten den Läufern einiges ab. Fotos: Dirk Maximowitz

Halver/Schalksmühle. Mit den Plätzen 9 und 28 kehrten die beiden Starter der LG Halver-Schalksmühle von den Deutschen Crosslaufmeisterschaften am Samstag in Herten zurück. Bei bestem Crosswetter mit Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und teilweise Sonnenschein sorgte vor allem die an manchen Stellen aufgeweichte Strecke für echtes DM-Niveau.

Gleich im ersten Meisterschaftslauf des Tages musste Jürgen Paschen (M70) an den Start. Da zuvor schon vier Schülerläufe als Rahmenwettbewerbe ausgetragen worden waren, war das Geläuf an zwei Stellen des Wiesengeländes allerdings schon sehr matschig mit knöcheltiefem Schlamm. Jürgen Paschen, nach viermonatiger Verletzungspause wegen einer gebrochenen Kniescheibe erst seit rund sechs Wochen wieder im Training, schlug sich auf der 5,9 Kilometer langen Strecke trotzdem tapfer und erreichte nach 38:38 Minuten als Neunter das Ziel. Mit seiner Zeit war der Senior zwar nicht zufrieden, hatte aufgrund seines Trainingsrückstandes aber eine einleuchtende Erklärung.

Jessica Hager auf Platz 28

Geschafft: Johanna König und Lydia Klein von der LG Lüdenscheid. Foto: Dirk Maximowitz
Geschafft: Johanna König und Lydia Klein von der LG Lüdenscheid. Foto: Dirk Maximowitz

Im Lauf Nummer 7 war dann auch Jessica Hager in der weiblichen Jugend U20 an der Reihe. Sie musste für ihre 4,5 Kilometer drei mittlere Runden mit jeweils zwei Hindernissen aus Strohballen zurücklegen – und konnte bei ihrem DM-Debüt durchaus überzeugen. Nach verhaltenem Beginn und ca. Platz 40 am Ende von Runde eins sammelte sie auf den beiden folgenden Runden noch rund ein Dutzend Läuferinnen ein. Das bedeutete im Ziel schließlich Platz 28. Hier machte es sich bezahlt, dass Jessica die Strecke bei einem Vereinscrosslauf und den Westfälischen Meisterschaften im vergangenen November schon zweimal testen und deshalb ihre Kräfte genau einteilen konnte. Auch mit ihrer Zeit von 20:11 Minuten zeigte sich Trainer Dirk Maximowitz sehr zufrieden: Angesichts des kräfteraubenden Parcours war das Durchschnittstempo von knapp 4:30 Minuten pro Kilometer sehr ansehnlich.

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Siegerin des Laufes wurde übrigens in 16:05 Minuten keine geringere als Alina Reh vom SSV Ulm, in der Vorwoche unter anderem Deutsche Hallen-Vizemeisterin bei den Frauen über 3000 Meter und Mannschafts-Cross-Europameisterin der U20 aus dem vergangenen November. Zweite wurde Sarah Kistner (MTV Kronberg, 16:37 Minuten), unter anderem Vize-Weltmeisterin im Berglauf dieser Altersklasse.

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