Vera Vorneweg schreibt gegen die Geschlossenheit an, beispielsweise auf heruntergelassene Rollos. Foto: Marina Kiga

Lüdenscheid. Vera Vorneweg schreibt auf Bäume, auf Steine und auf heruntergelassene Rollos, wenn sie darf. „Schreiben gegen die Geschlossenheit“, nennt das die 36-jährige Düsseldorferin. Am Freitag, 17. Dezember, wird sie sich bei einem Projekt der Wunderkammer eine völlig neue Dimension erschließen. Dann landet ihre Prosa auf den Barhockern im Lönneberga.

Einige Abende hat sich sie in der Kultkneipe am Kirchplatz herumgetrieben, Gäste beobachtet, zugehört und jede Menge Notizen gemacht. Zwischen 19 und 21 Uhr liest und schreibt sie ihre Kneipenprosa im Lönneberga und spricht über ihre Arbeiten. Ein interessantes Experiment, das sich jeder live oder auch per Übertragung am Museum anschauen kann.

Noch mehr Kunst im Stadtraum: Ab Anfang kommender Woche erscheint auf der Videowall, die das Wunderkammer-Team im ersten Obergeschoss des SternCenters betreibt, ein neuer Film. „SilverLining“ ist eine Produktion von Steffen Schulte-Lippern (Studio Steve). Es handelt sich um eine Porträtserie. Steffen Schulter-Lippern hat Lüdenscheider Kunst- Kulturschaffende aufgenommen, die abseits von Corona-Lethargie und Inzidenz-Nerverei Hoffnung machen wollen und dabei den Silberstreif am Horizont schon fest im Blick haben.

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Ab Weihnachten läuft an gleicher Stelle dann der Film „Kiss the Cook“. Es handelt sich um Szenen, die beim vorweihnachtlichen Kochen und Backen entstanden sind. Kinder aus dem Bekanntenkreis des Wunderkammer-Teams zeigen ihre Kochkünste. „Das ist noch etwas Nettes zum Jahreswechsel“, kündigt Ulrike Tütemann die nächste Aktion an.

 

 

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