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Lüdenscheid. Die Knapper Straße ist mehr als? Ja, mehr als was denn eigentlich? „Als Dönerläden und 1€-Shops“, sagt Sven Parnemann (Pressesprecher Knapp e.V.). In den letzten Jahren verlor die Knapper Straße an Attraktivität, so lautet zumindest der Gedanke vieler Einwohner Lüdenscheids. Um das Bild des Knapps wieder ins richtige Licht zu rücken und Aufklärung zu leisten, entstand 2015 der Knapp e.V. mit aktuell 17 Mitgliedern. Darunter hauptsächlich Gewerbetreibende, wie der Optiker Meier-Böke, Sanitätshaus Emmerich, Fleischerei Geier und die Schwanen-Apotheke.

Sven Parnemann, der Pressesprecher des Knapp e.V., möchte deutlich machen: „Über weitere Mitglieder würden wir uns sehr freuen! Mitglied kann jeder werden, auch Anwohner, Hausbesitzer oder Ärzte!“

Die Knapper Straße ist nicht tot!

Laut Sven Parnemann gibt es in dieser Straße einen bunten Mix aus verschiedenen Gewerben, meist inhabergeführt. Dazu zählen Apotheken, Ärzte, Dienstleistung, Einzelhandel und Gastronomie. „Rundum also ein verhältnismäßig großes Angebot und dieses breitgefächerte Angebot gilt es zu unterstützen“, so Parnemann.



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Mit verschiedenen Aktionen und Engagement versucht der Knapp e.V., die Knapper Straße zu beleben. Aktuell läuft eine Osteraktion noch bis zum 15. April. Hierbei können Kinder vorgefertigte Ostereiervorlagen ausmalen und sie in den teilnehmenden Geschäften abgeben. Neben solchen jahreszeitbedingten Aktionen hat der Verein im vergangenen Jahr einige Hochbeete neu bepflanzt und das wird auch im Mai dieses Jahres wieder passieren. Außerdem hat man als Anwohner die Möglichkeit, eine Beet-Patenschaft zu übernehmen. Dabei geht es nur darum, sich ausreichend um die Pflanzen zu kümmern; die Kosten für die Blumen werden vom Verein getragen.

Auch Peter Treu von der Wirtschaftsförderung der Stadt Lüdenscheid begrüßt diese Vorgehensweise und sagt ganz klar: „Auch wir von der Stadt Lüdenscheid sehen den Knapp in der Planung. Er ist nach wie vor ein wichtiger Bestandteil der Innenstadt.“

Verein arbeitet weiter an Ideen

In den nächsten Wochen wird es einen Wegweiser in Form einer Edelstahlstele geben, der am Abzweig Augustastraße aufgestellt wird. Dort werden alle 17 Mitglieder des Knapp e.V. gelistet sein.

Zukunftsvision

Als nächstes in Planung ist eine Quartiersbenennung, dazu gibt es allerdings noch keine genauen Informationen. Denn dieses Vorhaben hängt auch davon ab, ob sich in Zukunft die Mitgliederzahl vergrößern wird. Kurz und knapp, im Fokus steht die Mitgliedergewinnung und um es nochmal zu verdeutlichen, sagt Sven Parnemann: „Wir freuen uns über jeden!“

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