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Die Märkischen Kliniken haben die bisherige Regelung zur Begleitung von gebärenden Frauen angepasst. Väter bzw. engste Angehörige dürfen wieder mit in den Kreißsaal. Foto: pixabay.com

Lüdenscheid/Märkischer Kreis. Die Märkischen Kliniken haben ihre urprüngliche Regelung, nach der keine Begleitpersonen unter der Geburt im Kreißsaal zugelassen sein sollten, geändert. Sie folgenden damit einer aktuellen Empfehlung des Robert-Koch-Institutes sowie der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. nach der eine Geburtsbegleitung durch engste Angehörige nicht mehr ausgeschlossen sein soll. Allerdings ist dies an verbindliche Regeln geknüpft.

“Für Familien, die ein Kind erwarten, ist das Betretungsverbot von Kreissaal und Entbin-dungsstation derzeit eine schwierige Situation. Wesentliche Gründe für diese strikte Re-gelung liegen in den Infektionsrisiken für Mütter und Neugeborene, auch für Mitarbeiter, wie Hebammen, Pflegekräfte und Ärzte”, heißt es in einer Mitteilung aus dem Klinikum Lüdenscheid.

Ängste nehmen

Um werdenden Eltern und vor allem schwangeren Frauen ihre Ängste zu nehmen und sie bei diesem wichtigen Ereignis bestmöglich zu begleiten, sei nach intensiven Prüfungen entschieden worden, die Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes sowie der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. zeitnah umzusetzen und die bestehende Regelung entsprechend anzupassen. Hier die Details:
Bei der Geburt im Kreissaal: Werdende Väter sind ab sofort in der Geburtsbegleitung im Kreissaal zugelassen. Entbindende Frauen ohne Partner, können bei der Geburt durch einen engsten Angehörigen begleitet werden. Ein engster Angehöriger kann auch ein enger Freund oder Freundin sein. Diese Regelung ist auf maximal eine Person in der Geburtsbegleitung begrenzt.
Nach der Geburt auf der Entbindungsstation: Auf der Entbindungsstation können Mutter und Kind von maximal einer Person besucht werden. Dies kann entweder der Vater oder die Begleitperson aus dem Kreißsaal sein. In allen Fällen gilt, dass im Zeitraum zwischen 14.00 – 18.00 Uhr der Vater, bzw. bei nicht begleiteten kranken Neugeborenen ein Elternteil das Kind besuchen darf.

Weitere Regelungen

  • Der Besuch von weiteren Angehörigen, wie z.B. Geschwistern oder Großeltern, ist aus Gründen des Infektionsschutzes derzeit nicht möglich.
  • Die Station darf nur einmal betreten werden, mit dem Verlassen der Station ist der Besuch beendet. Ebenso ist das Verlassen bzw. Rückkehr auf Station für „Raucher-pausen“ durch Besucher aufgrund des Infektionsschutzes nicht möglich.

Darüber hinaus wird zurzeit geprüft, ob die bisherige Regelung zur Begleitung von kranken Kindern ausgeweitet werden kann.

 

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