Ulrich Schulte: Kleine Dinge gewinnen große Bedeutung

Bürgermeister sendet Neujahrsgruß per Videobotschaft

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Plettenberg. Eigentlich hätte am kommenden Wochenende der Neujahrsempfang der Stadt Plettenberg mit Konzert des Musikzugs der Freiwilligen Feuerwehr Plettenberg stattfinden sollen. Da Empfang und Konzert nicht stattfinden können, richtet Bürgermeister Ulrich Schulte seinen Neujahrsgruß per Videoansprache, die von Tobias Brömme (Plettenberger KulTour GmbH) und Ingo Starink in Szene gesetzt wurde, an die Plettenberger Bürgerinnen und Bürger.

Das Jahr 2020 habe gezeigt, dass kleine Dinge große Bedeutung gewinnen könnten, meint Ulrich Schulte. Er nennt den Borkenkäfer, der in den Wäldern großen Schaden anrichtet. „Das Gesicht unserer Heimat verändert sich.“ Und er nennt natürlich das Coronavirus, das unser Leben seit dem Frühjahr 2020 stark beeinflusst. „Jede und jeder in Plettenberg ist von der Pandemie betroffen.“ Ulrich Schulte dankt all jenen, „die den Laden am Laufen halten“, den Ärzten und Pflegeberufen, den für Sicherheit und Ordnung Zuständigen ebenso wie den Frauen und Männern, die in Geschäften und auf der Straße die Lebensmittelversorgung sicherstellten. Kein Verständnis habe er dafür, dass z.B. Polizisten, Verkäuferinnen oder medizinisches Personal Angriffen und Beschimpfungen ausgesetzt sei.

„Wir müssen uns auf veränderte Bedingungen einstellen“

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Es sei ungewiss, in welcher Form das Virus unsere Gesellschaft verändern werde oder wie lange sein Einfluss anhalte, sagt Ulrich Schulte. Sicher sei aber, dass wir uns auf veränderte Bedingungen einstellen müssen. Es gelte, die Krise gemeinsam zu überwinden, mit Achtsamkeit und Verständnis für die Mitmenschen.

Es gibt erfreuliche Entwicklungen

Der Bürgermeister nennt auch erfreuliche Entwicklungen in Plettenberg. So würde im ersten Quartal dieses Jahres die Vorbereitungen für den Breitbandausbau im sog. 3. Call beginnen. Beim Innenstadtausbau würden die Arbeiten in der Wilhelmstraße abgeschlossen und auf dem Kirchplatz beginnen sowie die Planung für den Maiplatz präzisiert. Im Laufe dieses Jahres rechne er mit einem Eigentümerwechsel des Dura-Geländes und dem Startschuss für eine neue Entwicklung dort. Die Planung für die Elsetalentlastungsstraße werde vorankommen. Auch bei der ärztlichen Versorgung gehe er von einer positiven Veränderung im Laufe des Jahres 2021 aus.

Im kulturellen Bereich sei eine Reihe von Veranstaltungen geplant. „Es wird keine großen Konzerte geben, aber wir zeigen, dass wir noch da sind.“ Der Bereich Tourismus soll verstärkt werden. „Die Liebe zur Heimat und die Erkenntnis, dass wir in einer schönen Umgebung leben, sind ebenso positive Konsequenzen aus der Pandemie wie Digitalisierung und Homeoffice“, meint Ulrich Schulte. „In jeder Krise steckt eben auch eine Chance.“

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