Das Kirschblütenfest an der Heesfelder Mühle war bestens besucht. Fotos: Iris Kannenberg

Halver. Voll war´s beim Kirschblütenfest an der Heedfelder Mühle. Sehr voll. Damit hatten selbst die Veranstalter, der Verein Heesfelder Mühle e.V. in Zusammenarbeit mit der Soundbäckerei gGmbH, nicht unbedingt gerechnet. Denn an diesem 1. Mai war der Himmel Veranstaltern, Händlern und Vereinsmitgliedern günstig gestimmt und das Wetter im Gegensatz zum Vorjahr mild und sonnig. Also genauso, wie man sich das als Planungsteam wünscht. Zudem fiel der Halveraner Handwerksmarkt aus und alles, was Beine hatte, setzte sich ganz gezielt in Richtung Mühle in Bewegung.

Es war voll

Besonders interessant für die Familien: Die vielen Tiere.

So war es denn auch zeitweise so proppenvoll, dass den anwesenden Caterern zwischendurch kurz das Essen ausging. Mit so einem “Run” auf die Mühle hatte niemand gerechnet. Für Nachschub wurde gesorgt, aber das dauerte eben eine kleine Weile.

Den vielen Gästen war es egal. Sie tummelten sich derweilen auf dem weitläufigen Gelände der Mühle und genossen die unnachahmliche Atmosphäre des Ortes. Die Heesfelder Mühle bot mit ihrem abwechslungsreichen Kunsthandwerk und den vielen Ständen genug zu tun und zu sehen. Man konnte echten Schmieden bei der Arbeit zuschauen, selber Kerzen ziehen, die Fotografien von Rüdiger Rohmann bewundern, Schmuck und Selbstgenähtes käuflich erwerben und sich im Hofladen mit allem eindecken, was nicht nur gesund ist, sondern auch richtig lecker schmeckt. Dazwischen gab´s Live-Musik auf der kleinen Bühne. Und irgendwann auch wieder Bratwürste, frischen Kuchen und riesige Burger direkt auf die Hand.

Abwechslungsreiches Programm

Mal schauen, was da so los ist im Bach.

Einer der viel umlagerten Stände war der  der Umweltorganisation BUND. Er bot nicht nur Bastelangebote sondern auch Bacherkundung. Und so sah man ganze Familie einträchtig und sehr konzentriert an dem kleinen Bach sitzen, bei dem Versuch Fische, kleine Molche und Frösche zu entdecken.

Kinder und Erwachsene hatten zudem viel Spaß mit dem Marionettentheater Mummenschanz und den vielen Tieren, die man sogar streicheln durfte. Wenn sie einen denn ließen. Kleine Enten, Alpakas, Heidschnucken, Esel, Hühner und Kälber wollten gebührend bewundert und ihre Lebensart erkundet werden.

Wer dann noch Lust hatte, konnte eine Treckertour mit Trecker-Oldies ins Hälvertaler Land machen, sich eine ausgiebigen Obstwiesenberatung gönnen, die Feuerwehrspritze ausprobieren oder einfach im Tee o`clock-Cafe ein Stück Torte essen.

Liebevoll “angerichtet”

Rüdiger Rohmann, der auch in der Heesfelder Mühle wohnt, stellte seine Fotografien aus. Sie fanden reißenden Absatz.

Dieses Kirschblütenfest in der denkmalgeschützten Heesfelder Mühle war gelungen und liebvoll “angerichtet”.

Man fühlte sich als Besucher in der Mühle rundherum wohl und ließ sich gerne und ohne Umwege von dem Ambiente der Mühle ins 18. Jahrhundert versetzen.

Der ganze Ort hat eine besondere Anziehungs- und Strahlkraft und taugt eben auch für eine echte Zeitreise. Dieser Eindruck wurde durch das lebendige Kunsthandwerk, das sich drehende Mühlrad und den wunderbar duftenden Hofladen deutlich verstärkt.

In der nachfolgenden Galerie darf man sich denn auch gerne noch einmal an den Tag erinnern, so, wie er war: Romantisch, inspirierend, gemütlich und sehr, sehr voll …

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1 KOMMENTAR

  1. Liebe Frau Kannenberg, da die Schafe mir gehören möchte ich anmerke, dass es keine Heidschnucken sondern Waldschafe sind.

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