Die Wendener Kirmes ist eins der größten Volksfeste in Südwestfalen. Foto: Gemeinde Wenden
Südwestfalen. Wenn sich das Riesenrad dreht, das Kettenkarussell seine Fahrten aufgenommen hat und vor diesen beiden Fahrgeschäften die Wendsche Kärmetze offiziell vom Wendender Bürgermeister, den Vertretern der Schausteller und der Brauerei mit dem Fassbieranstich offiziell eröffnet wird, beginnt für die Menschen im Wendschen die „sechste Jahreszeit“. Seit Samstagnachmittag (15 Uhr) läuft eine der größten Kirmessen in der Region.
Die Wendsche Kärmetze ist so alt, wie sie sich jedes Jahr wieder erneuert und für Jung und Alt mit ihrer bunten, grellen Schönheit begeistert. Und die immer noch ihren dörflichen Charme behalten hat. Ein altes Zukunftsmodell mit Heimatflair und immer neuen Aspekten eben.

Tradition und Moderne

Das Fest öffnet seine Tore am Samstag, 13. August (15 Uhr). Die Organisatoren setzen auch in 2022 wieder auf eine bewährte Mischung aus Tradition und Moderne. Wenn eine Kirmes nach Kirmes riecht, dann ist es die Wendsche Kärmetze. Der Duft von Bienenhonig, Kerzenwachs, Zuckerwatte, Bratwurst und Reibekuchen liegt in der Luft.
Samstag, 13. August: Die offizielle Eröffnung mit Fassbieranstich durch Bürgermeister Bernd Clemens erfolgt um circa 15 Uhr vor dem Riesenrad. Es folgt die Ansprache von Patrick Arens, Vizepräsident des Bundesverbandes Deutscher Schausteller und Marktkaufleute. Musikalisch umrahmt wird die Eröffnung vom Musikverein Heid. Nach Einbruch der Dunkelheit findet das funkelnde Brillant-Höhenfeuerwerk statt.
Sonntag, 14. August: Der Tag beginnt mit einem Festgottesdienst um 9.15 Uhr in der Pfarrkirche Wenden. Anschließend bittet der Musikverein Heid zum Frühkonzert in das Festzelt. Weiter geht es mit Kirmes und Krammarkt.
Montag, 15. August: RuhetagDienstag, 16. August: Ganz im Zeichen der Tierschau steht der Dienstag. Die Tierschau ist das Fest der Feste für den Landwirtschaftlichen Lokalverein für die Gemeinde Wenden. In den frühen Morgenstunden reisen die Landwirte und Kleintierbesitzer mit ihren Tieren an, die es dann zu bestaunen gilt.

Die Tierschau am Dienstag zählt zu den großen Attraktionen. Foto: Gemeinde Wenden

Die Tierschau am Dienstagmorgen

08.00 Uhr Aufstellung der Tiere auf dem Tierschauplatz neben dem Festzelt
09.00 Uhr Beginn der Prämierung
13.00 Uhr Festessen mit Festansprachen im Festzelt

Der Dienstag steht natürlich ganz im Zeichen der Tierschau, das Fest der Feste für den Landwirtschaftlichen Lokalverein für die Gemeinde Wenden. Wer zum ersten Mal einen Vieh- und Krammarkt besucht, wird begeistert sein. Zahlreiche Leute aus Kreis Olpe, Siegen-Wittgenstein, dem Oberbergischen oder dem Märkischen Kreis finden frühmorgens den Weg ins Wendsche Land.

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Rund 250 Vierbeiner werden begutachtet

Den Viehauftrieb muss man einfach erlebt haben. Er beginnt um 08.00 Uhr. Rund 250 Vierbeiner (Kühe, Rinder, Bullen, Ziegen, Schweine, Schafe, Pferde) werden anschließend von den Preisrichtern fachmännisch begutachtet. Hinzu kommen noch eine stattliche Zahl von Kaninchen und Rassegeflügel. Neben vielen Schaulustigen finden sich alle landwirtschaftlich interessierten Menschen und Organisationen ein, um die Fortschritte in der Zucht des für die Betriebe im Wendener Land so wichtigen Milchviehs, der prächtigen Pferde und der anderen von ihren Züchtern glänzend herausgeputzten Tiere zu bewundern.

Vorführung ab 11.30 Uhr

Gegen 09.00 Uhr beginnt die Prämiierung. Um 11.30 Uhr werden die mit Sonderpreisen ausgezeichneten Tiere den Besuchern vorgeführt. Gegen 13.00 Uhr treffen sich die Besucher aus Nah und Fern zu einem gemeinsamen Festessen im Festzelt mit führenden Vertretern der Kirche, Politik und Verwaltung der gesamten Region. Es folgen die Festansprachen und die traditionnelle Festrede. Unterhaltungsmusik wird geboten. Auch am Kirmesdienstag, dem Tierschautag, stürzen sich Jung und Alt in den Kirmestrubel, der morgens gegen 09.00 Uhr beginnt und spät in der Nacht endet.

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