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Symbolfoto: Gerd Altmann/pixabay.com

Lüdenscheid. Nach der öffentlichen Bekanntgabe der Anschuldigungen gegen einen ehrenamtlichen Mitarbeiter der Ev. Kirchengemeinde Brügge und vormals des CVJM Lüdenscheid-West e.V., und dessen Tod hat der eingerichtete Krisenstab des Ev. Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg sofort damit begonnen, den Mitgliedern der Jugendgruppe zur Seite zu stehen.

Die Ev. Kirchengemeinde Brügge hatte dafür am gestrigen Donnerstagabend die Jugendlichen und deren Eltern zu einer Informations- und Austauschrunde eingeladen. Hier wurden die Anwesenden über den aktuellen Stand informiert und Angebote für Unterstützung, Beratung und Seelsorge gegeben. Dafür war auch
eine Vertretung der Beratungsstelle des Diakonischen Werkes im Ev. Kirchenkreis Lüdenscheid- Plettenberg ebenfalls anwesend.

Für den Krisenstab steht weiter deutlich im Fokus, den Menschen vor Ort stark zur Seite zu stehen. Dafür werden zeitnah weitere Angebote geschaffen. Zum jetzigen Zeitpunkt hat der Krisenstab aber schon in den Bereichen Unterstützung, Beratung oder Seelsorge eine Kooperation mit zwei Anlaufstellen eingerichtet.

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Hier stehen das Märkische Kinderschutzzentrum sowie der Beratungsstelle des Diakonischen Werkes im Ev. Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg zur
Verfügung:
Märkisches Kinderschutz-Zentrum
Telefon: +49 (0) 2351 / 463915
Mail: info@maerkisches-kinderschutz-zentrum.de
Psychologische Beratungsstelle Lüdenscheid des Diakonischen Werkes
Telefon +49 (0) 23 51 / 39 08 13
Mail beratungsstelle@diakonie-luedenscheid-plettenberg.de

Sollte es weitere Betroffene geben, bittet der Krisenstab sich bei der Beauftragten für den Umgang mit Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung zu melden:
Daniela Fricke
Kirchenrätin
Beauftragte der EKvW für den Umgang mit Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung
Landeskirchenamt – Altstädter Kirchplatz 5 – 33602 Bielefeld
Telefon: 0521 594-308
E-Mail: daniela.fricke@ekvw.de
Aufgrund der hohen Fürsorgepflicht gegenüber den Anvertrauten und den Mitarbeitenden, sowie zum Schutz aller beteiligten Personen ist es dem Krisenstab zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich, weitere Aussagen zu machen.

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