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Spielzeug aller Art ist bei den Kindern in der Urkraine immer sehr willkommen. Foto: Kinder von Tschernobyl e. V.

Kierspe/Märkischer Kreis. Der Hilfstransport des Vereins “Kinder von Tschernobyl” nach Wyschgorod ist im Dezember erst nach langer Wartezeit abgegangen. Die neue Regierung der Ukraine kämpft sehr gegen die Korruption im Lande, aber das hat anscheinend dazu geführt, dass das Ministerkabinett mit der Abarbeitung der Aufgaben nicht mehr hinterherkam. Die Hilfstransporte vieler Organisationen standen still und konnten erst mit wochenlanger Verzögerung abgehen. Zum Glück der Transport aus Kierspe noch deutlich vor Weihnachten in Wyschgorod an und die Verteilung der Hilfsgüter konnte sofort beginnen.

Nächster Transport im Frühjahr

Nun ist das Lager wieder aufnahmebereit. Am 1. Februar werden in der Zeit von 10-12 Uhr in Kierspe Vorth 2 wieder gute gebrauchte Kleidung, Schuhe, Wäsche, Fahrräder, Matratzen und Spielzeug gesammelt. Der nächste Transport ist für das späte Frühjahr geplant und wird nach Bila Zerkwa gehen, wo eine Kirchengemeinde ihn verteilen wird. “Wir sind froh, hier einen organisatorisch fähigen Partner gefunden zu haben, der den bedürftigen Menschen hilft, egal, ob sie den Gottesdienst besuchen oder nicht”, sagen die Mitglieder von “Kinder von Tschernobyl”.

Sie hoffen, dass die neue Ampelanlage für den Bahnübergang zur Sankel den Anlieferverkehr nicht zu sehr behindert. Einer der Masten ist für die Spender ungünstig platziert, sodass die verfügbare Parkfläche reduziert ist. Außerdem muss sich zeigen, wie sich die Ampelschaltung bei Durchfahrt des Zuges auf die Anliefersituation auswirken wird. Der Verein bittet daher alle Spender um Geduld und Umsicht, damit Unfälle und unnötige Behinderungen auf der Bundesstraße vermieden werden.



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